Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und „Die kleine Hexe“ in Zukunft ohne „Neger“

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Frankfurter Rundschau

Die kleine Hexe (Otfried Preußler) soll politisch korrekt in Zukunft ohne „Neger“ und „Negerlein“ auskommen, kündigt Thienemann-Verleger Klaus Willberg an. Willberg folgt damit einem Beispiel von Oetinger, der dieses schon hinter sich hat.

Thomas Pynchon schreibt wieder. Der 75-Jährige kündigt ein neues Buch unter dem Titel The Bleeding Edge an.

„Warum wird der Kapitalismus nicht geliebt?“: Eineinhalb Seiten Interview mit dem Wissenschaftshistoriker Werner Plumpe über Krisenerscheinungen, die Zukunft des Euro und Stellvertreterdebatten. Von ihm erschien Wirtschaftskrisen. Geschichte und Gegenwart, C.H.Beck.

„Ein enttäuschter Patriot“: Die Autobiografie des israelischen Reporters Ari Rath (Ari heißt Löwe. Erinnerungen aufgezeichnet von Stefanie Oswalt) weicht den Fragen nicht aus, scheut aber die deutlichen Antworten (Zsolnay).

Drei Tierbücher in Kürze unter der Überschrift:
o „Das Scheitern von Schaf und Reiher“: Gerbrand Bakker, Komische Vögel, Tiertagebuch}, Insel
o „Verwilderte Köter in düsterer Welt“: Jean Rolin, Einen toten Hund ihm, Berlin
o „Eichhörnchen stehen auf Jazz“: David Sedaris, Das Leben ist kein Streichelzoo. Fiese Fabeln, Heyne

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Unser Dorf soll hässlicher werden“: In seinem Buch Mut zur Schönheit beklagt Tarek Leitner die zunehmende Verschandelung Österreichs (Bradnstätter)

Anotiert wird unter:
o „Steuervorteil“: Anne Curry, Der Hundertjährige Krieg, Primus
o „Popbegleiter“: Neill Strauss, Im Whirlpool mit Marylin Manson…, Riva
„Das Monster in Mördergestalt“: In Als wäre es Liebe erzählt Nicol Ljubic aus mehreren Perspektiven über einen verurteilten Verbrecher. Tatsächlich ist es die Geschichte des Heinrich Pommerenke (Hoffmann und Campe).

Wilbur Smith zum Achtzigsten, er will jetzt Gehilfen anstellen, damit die Geschichten im Kopf schneller zu Papier kommen.

Süddeutsche Zeitung

„Bilder einer Ausstellung“: Durs Grünbein durchschreitet in seinem Gedichtband Koloss im Nebel sein inneres Pantheon – von der Sardinenbüchse bis zur Eule Minervas (Suhrkamp).

„Handel und Hass in einer schrumpfenden Welt“ Der erste Band eines internationalen Großprojekts ist erschienen: Die Geschichte der Welt. Weltmärkte und Weltkriege bei C.H.Beck Es betrachtet die Jahre 1870 – 1945, im Mittelpunkt stehen Prozesse nicht historische Orte.

„Der Mann, der alles wollte“: David Lodge schreibt mit Ein ganzer Mann einen Roman über H.G. Wells (Haffmans & Tolkemit). „Der Mann der faulen Kompromisse hat zuletzt seinen Biografen angesteckt.“

„Kind, Haus, Hund“: Eberhard Isenmanns Die deutsche Stadt im Mittelalter 1150-1550 bei Böhlau

Die Welt

Heute nix.

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