Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und die Suche nach Federico García Lorca endet im Nichts

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

„Wahrlich prächtig“ nennt Sven Hanuschek die ersten Bände der Ror Wolf-Werkausgabe, bei Schöffling, und wir haben keinen Zweifel daran, dass das stimmt.

Sylvia Staude rezensiert Michael SimsAdams Nabel und Evas Rippe (Klett-Cotta).

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Die (höchst umstrittene) Grabung nach den Gebeinen des ermordeten Dichters Federico García Lorca endet im Nichts – der Ort, an dem man seine letzte Ruhestätte vermutete, ist es nicht. Jetzt müssen wohl die Biographien umgeschrieben werden, und das wird manchen Autor hart treffen, weiß Paul Ingendaay.

„Jesus war ein Frühchen“: Oliver Jungen über Der verirrte Messias von Peter Henisch (Deuticke).

„Das zweite Buch Ruth“: Ein großartiger Roman ist Edna Mazyas Über mich sprechen wir ein andermal (KiWi), findet Susanne Klingenstein.

Amok im Kopf. Warum Schüler töten: Beltz hat das Buch von Peter Langman gemacht.

Annotationen
Edmund Mach Meine abenteuerlichen Schriften (Picus) und Per Wästberg Andra liv/Andere Leben (Kleinhirsch Verlag).

Die Welt

Gestern in der SZ, heute in der Welt: Eckhard Fuhr „Der Ruf des Schweins hat sehr gelitten. Es ist an der Zeit, seine Schönheit zu entdecken.“ Nämlich in Schöne Schweine von Andy Case und Andrew Perris beim Landwirtschaftsverlag Münster-Hiltrup). Wenn man nur wüsste, auf welchen Pharmaindustrie-Pandemiefall unsere Gesundheitspolitiker nun reinfallen werden, könnte man schon einen nächsten Band ins Auge fassen…

Süddeutsche Zeitung

Jens Rosteck hat eine große Hans Werner Henze-Biographie geschrieben (Propyläen) – die war längst überfällig.

Da lacht er glücklich: Michael Jackson in Todd Grays Fotoband bei Edel Rockbuch. Die Bilder sind ja auch aus den jahren 1974-1983.

Heinz Schlaffer rezensiert Nabokovs Kommentar zu Eugen Onegin (Stroemfeld) – ein Großwerk vom über 1330 Seiten.

Neue Zürcher Zeitung

„Der Schlamm des Menschlichen“: Die Sterblichen von Yiyun Lis bei Hanser ist ein beklemmender Roman über die langen Schatten des Maoismus, so Andreas Breitenstein.

Alma Guillermoprietos Havanna im Spiegel. Eine Erinnerung an die Revolution aus dem Berenberg-Verlag sei ein empfehlenswertes Buch über die „Die Insel der Widersprüche“.

„Die Schwalben bleiben nicht mehr“: German Sadulajews epischer Klagegesang Ich bin Tschetschene bei Ammann hätte einen Kommentar verdient.

Annotiert wird unter der Überschrift:
> „Gefangen“: Die Gefangene. Regie: Chantal Akerman, Filmedition Suhrkamp
> „Elektrischer Zauber“: Michael Gamper: Elektropoetologie. Fiktionen der Elektrizität 1740–1870, Wallstein-Verlag
> „Nicht-Ich“: Hans Magnus Enzensberger – Ich bin keiner von uns, Regie: diverse. Filmedition Suhrkamp
> „Menschendämmerung“: Holozän, Regie: Heinz Bütler, Filmedition Suhrkamp
> „Ein Zürcher Rebell“: Erich Sutter, Gesprengte Ketten. Das abenteuerliche Leben des J. K. Pfenninger (1760–1838), Landarzt, Rebell und Regierungsrat, Verlag Th. Gut
> „Vom Leben der Dinge“: Mit den Dingen leben. Zur Geschichte der Alltagsgegenstände, Herausgegeben von A. Ortlepp und Ch. Ribatt, Franz-Steiner-Verlag

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