Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und die Verfasser vom „Amt“ wehren sich

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

„Zauberwort Differenzierung“: Die Verfasser von Das Amt nehmen Stellung und werfen ihren Kritikern Manipulation der Öffentlichkeit vor. Eckart Conze, Norbert Frei, Peter Hayes und Moshe Zimmermann: Das Amt (Blessing)

„Schutzraum gegen die Außenwelt“: Christian Weber geht es in seiner gründlich recherchierten Biographie des Germanisten Max Kommerell vor allem um Werk- und Personenkonstellationen, die dessen geistige Physiognomie deutlich werden lassen. Christian Weber: Max Kommerell. Eine intellektuelle Biographie (De Gruyter)

„Die scharfe klinge des Lebens“: Eine Biographie und ein Kurzgeschichtenband zeigen, dass Paula Fox einen Vergleich mit den großen amerikanischen Erzählern des 20. Jahrhunderts nicht scheuen muss und das auf existenziellen Erfahrungen gegründet ist.
Bernadette Conrad: Die vielen Leben der Paula Fox (C.H. Beck)
Paula Fox: Die Zigarette und andere Stories (C.H. Beck)

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Ich ist ein Wanderer“: Ein lesenswerter Roman über das Lebensgefühl der Postmoderne. Nikolas Moret beherrscht die Kunst der unterschwelligen Ironie, die ihn davor bewahrt, in Pathos abzustürzen. Nikolas Moret: Switch (Weissbooks)

„Schau an, ein Leben“: Hélène Visconti erzählt ihre Lebensgeschichte. Das Fremdsein zwischen Herkunft, Sprache und Kindheitseindrücken ist „nur noch ein aus seinen Dissonanzen erlöster ferner Klang, der in Privatheit verhallt“. Hélène Visconti: Fremd (Knaus)

Neue Sachbücher
„Er lässt sich von niemandem in die Speichen greifen“: . Auf dem Weg zu seinem Traumrad berichtet Robert Penn Vom Glück auf zwei Rädern und von der Geschichte des Fahrrads und seiner Komponenten. Robert Penn: Vom Glück auf zwei Rädern (Tolkemitt)

„Flüsternd baut sich der Muskel auf“: Jörg Scheller untersucht mit Goethe und Foucault die Ästhetik des Bodybuildings. Jörg Scheller: No Sports! Zur Ästhetik des Bodybuildings (Franz Steiner)

Süddeutsche Zeitung

„Mensch mit Makel“: Fünf Bücher beschreiben Michelangelo als überlasteten Arbeitnehmer, Familienmensch und Glaubenszweifler.
Horst Bredekamp: Michelangelo. Fünf Essays (Wagenbach)
Giorgio Vasari: Das Leben des Michelangelo (Wagenbach)
Volker Reinhardt: Der Göttliche. Das Leben des Michelangelo (C.H. Beck)
Antonio Forcellino: Michelangelo. Eine Biographie (Pantheon)
Christina Acidini Luchinat: Michelangelo. Der Bildhauer (Deutscher Kunstverlag)

„Die zehn coolsten Juden“: Ein Selbsthilfe-Guide und ein vergnüglicher Beitrag zum „Darf-man-über-Juden-lachen“-Diskurs: Gorelik schreibt doppelbödig und ironisch verschränkt. Lena Gorelik: Lieber Mischa… (Graf Verlag)

„Skandalöse Karrieren“: Ein Comic über das Leben von Bettie Page und Linda Lovelace. Nine Antico: Coney Island Baby (Edition Moderne)

Kurzkritik
„Selbst ist der Ego-Mann“: David Gilmour rechnet parteiisch und selbsgerechnet mit sich selbst ab. David Gilmour: Die perfekte Ordnung der Dinge (S. Fischer)

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