Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und die Verlage sollen beim eBooks „handeln, nicht zögern“ – und Gerhard Beckmann ist „der Mann mit den fünf Leben“.

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Der Linguist Noam Chomsky wird heute achtzig Jahre alt; Sebastian Moll schreibt: Er ist noch „Jeden Morgen in Rage“ – seine Bücher gibt’s bei Kunstmann, Nautilus und orange press.

Arno Widmann macht „Anmerkungen zu einer Adventslektüre“: Anlass ist die neue Arbeitsübersetzung des neuen Testaments bei Vandenhoeck & Ruprecht.

Kurz: Yasar Kemal erhält türkischen Kulturpreis, Amoz Oz den Heine Preis, und es gibt künftig einen Gernhardt-Förderpreis.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Zögert nicht, handelt“, fordert Hubert Spiegel und meint „die deutschen Verlage und das eBook“.

Philip Pullmann erinnert daran, dass John Milton, der Verfasser von Paradise Lost, vor vierhundert Jahren geboren wurde.

„Mächtiger Vogel Roch“: Kann man die Erzählungen aus 1001 Nacht nach Enno Littmann neu isn Deutsche bringen? Lorenz Jäger sagt ja, er hat den Band von Urs Widmer gelesen, den Tatjana Hauptmann „aufs Prächtigste“ illustriert hat (Diogenes).

„Der Dübel-Erfinder“: Empfohlen wird der Band Leibniz für Kinder (Olms); und Tilman Spreckelsen ist enttaüscht von Beedle.

In der Beilage Bilder und Zeiten eine schöne Erzählung von Michael Krüger (jetzt im Fischer Taschenbuch eine schöne Ausgabe seine gesammelten Gedichte, er wird am 9.12. fünfundsechzig), und aus der Redaktion eine ganze Seite „Ratschläge für unentschlossene Bücherkäufer“; passt gut ins Fenster!).

„Es werde Proust“: Andreas Platthaus schreibt über die große Marcel Proust– Biographie von Jean-Yves Tadié (Suhrkamp), deren Übersetzung zwölf Jahre gedauert hat („liest sich stellenweise wie ein Roman“). Und

„Unter der Kartoffelsuppe wartet das Unheil“: Emma Braslavsky „erzählt das Blaue vom Himmel herunter“ findet Andrea Diener (Claassen).

Ach ja: Hannes Hintermeier ist zum Ortstermin bei Gilbert Adair, und Melanie Mühl im Gespräch mit Pamela Dunckerman und ihr Buch Fremdgehen bei Herbig.

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Die Welt

Ein Thema ist auch hier Noam Chomsky (Wieland Freund schreibt über den Linguisten. Aber dann noch „Der Mann mit den fünf Leben“: Elmar Krekeler schreibt über den Publizisten Gerhard Beckmann – BuchMarkt-Lesern ist er durch seine Kommentare und Reportagen bestens vertraut – der am 30. 11. siebzig wurde [mehr…].

Dazu wieder samstags die „Literarische Welt“: Buch der Woche ist Konzert für die linke Hand (HoCa). Und die Redaktion empfiehlt auf einer Seite die „Besten Bücher zum Verschenken“, eine schöne Auswahl, alle 40 „selbstgetestet!“

Süddeutsche Zeitung

Thema auch hier natürlich Noam Chomsky]), dann

„Handstand und Ehestand“: Jens Malte Fischer schreibt über die „Ikone des Exils“ und das Buch Die vier Leben der Marta Feuchtwanger von Manfred Flügge (Aufbau).

„Die Sehnsucht als Dauerlutscher“: Burkhard Müller über Arnold Stadlers Salvatore.

„Große Gereiztheit“ meint die „fast jugendstilhafte Prosa von Leonid Dobycin Evdokija (Friedenauer Presse). Gustav Seibt sagt: „muss gelesen werden wie ein Gedicht“.

Und am Montag kommt die „große Weihnachts-Literaturbeilage“.

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