Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und ein Gedicht aus 830.000 Wörtern

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

„Wutbürgertum und Islamkritik“: Patrick Bahners hervorragende Analyse des laufenden Ressentiments. Die Panikmacher, Patrick Bahner (C. H. Beck)

„Jahrzehnt des Teufels“: Der 85-jährige Erich Loest legt ein Tagebuch vor. Sein Werk und sein Wirken sind ein Geschenk. Man ist ja keine Achtzig mehr. Tagebuch, Erich Loest (Steidl)

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Sprengmeister der Erinnerung“: In seinem Tagebuch zeigt sich Erich Loest als frischer, energischer Kritiker der deutschen Geschichte. Man ist ja keine Achtzig mehr. Tagebuch, Erich Loest (Steidl)

„Aus dieser Asche ist kein Phönix zu erwarten“: Ein Artikel über Aufstieg und Fall der Buchhandelskette Borders.

Neue Sachbücher
„Geschichte von den Rändern her“: Ein Band des Historikers Dipesh Chakrabarty gibt einen guten Einblick in die Ziele der postkolonialen Geschichtsschreibung. Europa als Provinz, Dipesh Chakrabarty (Campus)

„Quer durch alle Diktaturen“: Der kommunistische Oppositionelle Fawzi Habashi beschreibt seinen langen Weg durch ägyptische Gefängnisse. Prisoner of All Generations. My Life in the Homeland Egypt, Fawzi Habashi (Klaus Schwarz)

Süddeutsche Zeitung

„Die sieben Großen der Renaissance“: Deutsche Malerei der Epoche in einer schlüssig pointierenden bilderreichen Darstellung. Die Malerei der deutschen Renaissance 1484-1555, Hg. Anne-Marie Bonnet und Gabriele Kopp-Schmidt (Schirmer/Mosel)

„Ein Dreimalhinschauen“: Zu Unrecht vergessen – der Schweizer Dichter Kuno Raeber. Aus dem Nachlass I+II, Tagebücher, Korrespondenz/Gedichte, Prosa, Aufsätze, Kuno Raeber (scaneg)

Von Enid Blyton ist in Newcastle ein unbekanntes Manuskript entdeckt worden.

Der Johann Friedrich von Cotta-Literatur- und Übersetzungspreis 2011 geht an Autor Günter Herburger und die Übersetzerin Claudia Ott.

Der erste Usedomer Literaturpreis geht an die tschechische Autorin Radka Denemarková und ihre Übersetzerin Eva Profousová.

Die Welt

Der Nachlass von Karl May ist nach Angaben der Familie weiterhin vollständig im Besitz des Bamberger Verlegers Lothar Schmid. Die Sammlung umfasst zehn handschriftlich verfasste Werkmanuskripte mit rund 10 000 Seiten.

In St. Louis, Missouri sind 74 Bücher aus Thomas Jeffersons Bibliothek, die 1815 an die Washington University verkauft wurde, wiederentdeckt worden.

„In guten Novellen wird erzählt und gegessen“: Ein Gespräch mit Uwe Timm, dessen neues Buch heute erscheint, über Sexualität und Literatur, Arno Schmidt und die „Mad Man“.

Financial Times Deutschland

„Schwere Kost“: Dave Morice hat ein 10.000 Seiten langes Gedicht geschrieben. Für die 830.000 Wörter hat er einhundert Tage gebraucht. Für 5.000 $ kann man das Werk kaufen.

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