Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und ein „grandioser Bildband“ über Peter Zadeks Bühnenbildner

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Frankfurter Rundschau

„Heute nix“

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Trichter aus Licht, Schatzhaus der Bücher“: aus einer Stiftung von Henriette Hertz ging die „legendäre kunsthistorische Bibliotheca Hertziana“ in Rom hervor. Nun hat sie „einen wunderbaren Neubau“ bekommen.

„Warum soll man in Kulissen denn nicht wohnen?“: Ein „grandioser Bildband“ von Elisabeth Plessen stellt Peter Zadek und seine Bühnenbildner vor, in dem gleichnamigen Buch aus dem Verlag Akademie der Künste.

„Ein Land im Aufbruch über eine halbe Million Opfer hinweg“: Maaza Mengistes Romandebüt Unter den Augen des Löwen über die äthiopische Revolution von 1974 „ist ein Lehrstück über die Folgen politischer Umstürze“ (Verlag das Wunderhorn).

Annotiert wird unter
o „Luftnummer“: Thomas Vasek, Denkstücke, Suhrkamp
o „Normierungswille“: Frank Bunker Gilbreth und Lillian Moller Gilbreth, Die Magie des Bewegungsstudiums, Wilhelm Fink

„Hinscheiden, wo andere nur sterben“: Petite Anthologie du bien-mourir, Philippe Martin (Hg.), Verlag La librairie Vuibert.

„Das Morgenland des Gefühls braucht eine Neue Sachlichkeit“: Stefan Weidner über „rosenwangige, rosablusige und violette Seiden“. „Warum erscheint uns die klassische orientalische Poesie noch immer so blumig? Es liegt an den Übersetzungen. Die ins Deutsche orientieren sich nämlich immer noch am achtzehnten Jahrhundert, als die Mär aufkam, bei den islamischen Dichtern handele es sich um empfindsame Gefühlsgenies und Romantiker.“ Weidner hat zuletzt bei S. Fischer den Wortgesang des syrischen Dichters Adonis herausgegeben.

Das Deutsche Haus in New York hat einen neuen Preis gestiftet, der „alljährlich an Verleger, Schriftsteller, Kritiker, Übersetzer und Gelehrte verliehen wird, die sich um die Förderung der deutschen Sprache in den USA verdient gemacht haben“. Er ist mit 5000 Dollar dotiert.

Die Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika veranstaltet am 25. und 26. Januar im Literaturhaus Frankfurt die „Afrikanischen Literaturtage“.

Politische Bücher
Peter Reichel Glanz und Elend deutscher Selbstdarstellung. Nationalsymbole in Reich und Republik (Wallstein Verlag): Rezensent Rainer Blasius meint, „der Autor erzähle meisterhaft und pointiert von der staatsoffiziellen Selbstdarstellung.“

„Auf der Suche nach belastendem Kontext“: Michael Schwartz‘ Funktionäre mit Vergangenheit ist „ein seltsames wie bezeichnendes Buch“ über das Präsidium des Bundes der Vertriebenen von 1958 (Oldenbourg).

„Gschürte Erwartungen“: Matthias Müller, „Die SPD und die Vertriebenenverbände 1949-1977}, Lit-Verlag.

Die Welt

„Heute nix“

Süddeutsche Zeitung

Eine „literarische und malerische Meditation über ein Leben im Badeanzug“: Leanne Shapton Bahnen ziehen (Suhrkamp).

Eine „große Theorie der Kultur“: Volker Gerhardt Öffentlichkeit (C.H. Beck).

Grimms Märchen „neu erzählt“: Karen Duve Grrrimm (Galiani).

Der US-Autor Evan S. Connell ist im Alter von 88 Jahren gestorben.

Der Spiegel

Klein und versteckt auf den Szene-Seiten: die gestern bereits durchgesickerte Suhrkamp-Geschichte [mehr…]: Hans Barlach und Ulla Unseld-Berkéwicz machen sich gegenseitig Übernahmeangebote.
Medizingeschichte: Viele „große Schiftsteller neigten dazu, ihre Gesundheit zu ruinieren“: Beispiele Shakespeare, Jack London, James Joyce.

Porträt von Hilary Mantel, ihre historischen Romane (DuMont) seien „Meisterwerke des Erzählens“.

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