Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und ein neuer Papst

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

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Von den Zeitungen, die uns erreicht haben, ist die Welt die einzige, die den neuen Papst schon auf der Titelseite hat. Franziskus I.‘ „Wahl gilt als Sensation für die Katholische Kirche“.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Im Mikrokosmos der Kneipe“: Ferraris Roman wurde im Herbst mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet – zu Recht: Er stellt „auf aberwitzige Weise tiefsinnige Betrachtungen zur Brüchigkeit der menschlichen Welten“ an.
Jérôme Ferrari, Predigt auf den Untergang Roms (Secession)

„Schiffbruch in Zeitlupe“: Der „erstaunlicherweise“ für den Preis der Leipziger Buchmesse nominierte Roman ist „detailfreudig, aber literarisch blutleer“.
Birk Meinhardt, Brüder und Schwestern. Die Jahre 1973-1989 (Hanser)

„Woran erinnert werden muss“: Zülfü Livanelis Roman über deutsche und türkische Sünden ist „spannend wie ein Thriller“ und „ein großartiges Buch über eine lebenslagen Liebe“.
Zülfü Livanelis, Serenade für Nadja (Klett-Cotta)

Neue Sachbücher
„Die Retourkutsche des Gerhard Rottenwöhrer“: Eine neue Edition von Arno Borsts klassischer Studie über die Katharer schließt mit einem „seltsamen“ Nachwort Gerhard Rottenwöhrers, der keine lobendes Wort für Bosts Arbeit findet. „Man ist geneigt, den Abdruck dieses Nachworts einen Skandal zu nennen“.
Arno Borst, Die Katharer (Karolinger Verlag)

„Zwischen russischem Bären und englischem Walfisch“: Über die Bedeutung Zentralasiens für die Außenpolitik des Deutschen Kaiserreichs.
Rudolf A. Mark, Im Schatten des ‚Great Game‘. Deutsche ‚Weltpolitik‘ und russischer Imperialismus in Zentralasien 1871-1914 (Schöningh)

Frankfurter Rumdschau

„Die Reise der Armen“: David Wagner bricht „das monströse Thema von Leben und Tod“ mit „feiner Ironie auf erträgliche Leichtigkeit“ herunter.
David Wagner, Leben (Rowohlt)

Süddeutsche Zeitung

„Da hilft nur ein brutaler Schnitt“: Ein Buch, das ausführlich die Entstehungsgeschichte von Psycho beschreibt, sich „liebevoll in Details verliert“.
Stephen Rebello, Hitchcock und die Geschichte von Psycho (Heyne)

„Himmelsstürmer im Formationsflug“: Ein Besuch am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig.

„Springteufel aus dem Zettelkasten“: Dieses „Vexierspiel mit aufgelesenen Sätzen“, bestehend aus 2857 Zitaten, ist „das originellste Buch, dem man auf der Leipziger Buchmesse begegnen kann“.
U.D. Bauer, O.T. (Die Andere Bibliothek})

„Der Wert des Lebens“: In seinem eindrucksvollen und „vielleicht persönlichsten Buch“ erzählt [Götz Aly die Geschichte der „Euthanasie“-Morde.
Götz Aly, Die Belasteten. ‚Euthanasie‘ 1939-1945. Eine Gesellschaftsgeschichte (S. Fischer)

„Offen für alles“: Piratin Marina Weisband hat ein Buch über Politik geschrieben, das „frische Ideen“ verspricht, jedoch „nie komplexer wird als die ‚Sendung mit der Maus'“.
Marina Weisband, Wir nennen es Politik. Ideen für eine zeitgemäße Demokratie (Tropen)

Die Welt

„Fallt nicht in jedes Zeitloch“: Die Verfilmung von Kerstin Giers ‚Rubinrot‘ kommt ins Kino.

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