Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Google ist der „beste Spion aller Zeiten“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Passend zu unserer aktuellen Rechte-Kolumne [mehr…] schreibt heute Matthias Thieme, warum Klinsmann gut daran täte, die Finger von einer Klage gegen die taz zu lassen.

Karen Duve erhält den Hubert-Fichte-Preis, und die Nachrichten des gestrigen Tages waren die Klagen der Grosz-Erben gegen das MoMa [mehr…] und der Tod von Brecht-Sohn Stefan [mehr…]

Annotationen
Andrea Breth Frei für den Moment (Rotbuch) und Gunnel Linde Hilfe! Ich bin ein Werwolf (Gerstenberg)

Groß besprochen von Catherina Koller: Nora Bossongs Webers Protokoll (FVA).

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Hubert Spiegel über das krisengeschüttelte Ungarn – ihm soufflieren Péter Esterházy und Péter Nádas.

„Die geheimen Gedanken der Manager“ – und das ist der Roman zur Finanzkrise: Laurent Quintreau Und morgen bin ich dran. Das Meeting (Unionsverlag).

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Léon Bloy Über das Grab von Huysmans (Merve).

Mal eine DVD-Edition in den Laden holen? Erstmals (fast) komplett alle Beat-Club-Sendungen von 1965 bis 1972 auf DVD (The story of Beat-Club: 3 Boxen mit jeweils 8 DVD)

Die Welt

Google kriegt mal wieder eins drauf: „Der beste Spion aller Zeiter“ findet Constantin Gillies. Dazu ein Interview mit Datenschützer Peter Schaar (letzte Seite Wirtschaftsteil). Sonst weiter nichts für uns.

Süddeutsche Zeitung

Heute noch einmal Kia Vahland zum Fall Grosz-Erben gegen das MoMa in New York. Heute lesen wir auch richtig (nach einigen Irritationen durch eine fehlerhafte dpa-Meldung), dass die in Frage stehenden Bilder immer in George Grosz’ Eigentum geblieben sind – das hätte der Nachrichtendienst auch aus Ralph Jentschs Buch Alfred Flechtheim und George Grosz (Weidle Verlag). Wir wiederholen uns, jaja. Aber augenscheinlich hat es sich ja noch nicht überall herumgesprochen…

Christian Welzbacher rezensiert Kai Vöcklers Prishtina is everywhere (Parthas).

Die Dämonen gibt es jetzt nicht nur von Dostojewski, sondern auch von Tobias O. Meissner. Bei Piper. Der übrigens Anfang des letzten Jahrhunderts der deutsche Hausverlag Dostojewskis war.

Lothar Müller präsentiert seine Netzfunde: z.B.: W.H. Audens Rezitation von Night Mail. Gehen wir nachher gleich mal googeln.

Neue Zürcher Zeitung

Die religiöse Komponente des Geldes ist ja bereits bekannt. László Mérö setzt in Die Biologie des Geldes – Darwin und der Ursprung der Ökonomie (Rowohlt) die biologische hinzu.

Amüsante Miniaturen finden sich in Remco Camperts Band Sanfte Landung bei Arche.

Jung und Jung hat das Fragment des letzten Werks von Inge Merkel herausgegeben: Der rote Rock.

„Hoffnungslos altmodisch“ und trotzdem mit Charme kommt Verena Rossbachers Verlangen nach Drachen daher (Kiepenheuer & Witsch).

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