Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Herta Müller im Bundestag

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

„Ins Berginnere“: Michael Stavaric spielt klug auf der romantischen Klaviatur. Brenntage, Michael Stavaric (C. H. Beck)

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Ihre Gegenstimme“: Herta Müller spricht im Bundestag über Sprache und Heimat.

„Metaliteratur muss auf den Hund kommen“: Wenn Erzähler vom Erzählen erzählen, muss das nicht notwendig narzisstisch sein. Aber Thomas Ballhausens Prosa hat die Theorie nicht im Griff und den Plot nicht im Blick. Bewegungsmelder, Thomas Ballhausen (Haymon)

„Subtiler Schnupperkurs“: Eau de Raffinesse – Jacob Bernays schreibt Paul Heyse. ‚Du, von dem ich lebe!‘. Briefe an Paul Heyse, Jacob Bernays (Wallstein)

Kritik in Kürze
„Ächte Experimente“: Experiment und Literatur. Themen, Methoden, Theorien, Hg. Michael Gamper (Wallstein)

Die Welt

„Entenhausens Bürgermeister“: Der Feuilletonchef der FAZ, Patrick Bahners, kritisiert mit einer Streitschrift die Kritiker des Islams. Warum? Ein Redaktionsbesuch. Die Panikmacher. Die deutsche Angst vor dem Islam, Patrick Bahners (C. H. Beck)

„Übersetzer-Preise“: Frank Günther erhält den „Johann-Heinrich-Voß-Preis“ für seine Shakespeare-Übertragungen. Den „Friedrich-Gundolf-Preis“ für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland erhält der spanische Übersetzer Feliu Formosa.

„Der Schlossherr hat es schwer“: Undichte Dächer, marode Elektrik: Ein Buch erzählt vom wahren Leben in Schlössern. Wo Grafen schlafen. Was ist wo im Schloss und warum?, Eduard von Habsburg-Lothringen (C. H. Beck)

Süddeutsche Zeitung

„Unspeakable Eintopf“: Auf seiner Reise durch Nazi-Deutschland in den Jahren 1936/37 besuchte Samuel Beckett auch Bayern. Beckett in Bayern. Ich bin froh, wenn ich hier weg bin, Steffen Radlmaier (Kleebaum)

„Im Schatten junger Dreiecksblüte“: Zsuzsa Bánks schwacher Roman über eine zerbrechende Kinderfreundschaft biegt das Politische ins Private zurück – und müht sich um eine mythisierte Zeitgeschichte. Die hellen Tage, Zsuzsa Bánk (S. Fischer)

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