Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und heute wird Kurt Marti 90

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Peter Michalzik darüber, warum Heinrich von Kleist so heiter in den Selbstmord gehen konnte. Dazu Michalziks Buch Kleist – Dichter Krieger Seelensucher (Propyläen), das in zwei Wochen erscheinen wird.

Ein Versuch, in der vertrauten Fremde anzukomnnen: Angelika Overath Alle Farben des Schnees (Luchterhand).

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Neue Wirtschaftsbücher
Hans.Olaf Henkel Rettet unser Geld! (Heyne)

Frank Uekötter Die Wahrheit ist auf dem Feld (Vandenhoek & Ruprecht).

Neue Sachbücher
Ulrich Schnabel Muße. Vom Glück des Nichtstuns (Blessing).

Till Roenneberg Wie wir ticken (DuMont).

Annotationen]
Volkmar Billig Inseln. Geschichte einer Faszination (Matthes & Seitz).

Hans Ulrich Gumbrecht Unsere breite Gegenwart (Suhrkamp).

Gratulation zum 90. an Kurt Marti.

Süddeutsche Zeitung

In Frankriech streitet man um Louis-Ferdinand Céline anlässlich seines 50. Todestages. Soll für den Antisemiten ein Tafel im Panthéon aufgehängt werden?

Kurt Marti wird heute 90. Und das zitierte (und aus dem Schweizerischem übersetzte) Gedicht in der SZ charakterisiert ihn aufs Trefflichste: „wo kämen wir hin / wenn alle sagten / wo kämen hin / und niemand ginge / um einmal nachzuschaun / wohin dass man käme / wenn man ginge“ Zuletzt erschien von Marti Notizen und Details, Theologischer Verlag Zürich, in dem der Lyriker auch als kommentierender Zeitzeuge zu entdecken ist.

„Die Befreiung des Fesselballons“: Abgedruckt findet sich die Laudatio auf Günter Herburger anlässlich der Verleihung des Literaturpreises Von Autoren für Autoren von Tilman Spengler.

Was tut eigentlich ein Lektor? Fragte sich in Hildesheim eine Tagung und stellte nun fest, wie sich das Berufsbild des Lektors gewandelt hat. Der sei in den großen Verlagen zunehmend ein Manager und nicht mehr der Arbeiter mit Bleistift am Text. Großverlage zappelten mehr im Netz der großen Agenturen und seien mehr Marktteilnehmer , die um Rechte bieten als Programme gestaltende Akteure. Hanns-Joseph Ortheil kritisierte die zunehmende Konformität deutscher Literatur.

Der Katalog zur Ausstellung „Die geretteten Götter aus dem Palast von Tell Halaf“ ist bei Schnell + Steiner erschienen.

Orhan Pamuk ist auf ein Literaturfestival nach Indien gefahren und kritisiert die zunehmende Dominanz des Englischen in der Literatur. Nur selten würden Werke ins Englische übersetzt und wenn, dann „provinzialisiere“ die englische Kritik die außerenglischen Werke, indem sie die Herkunft eines Autors übertreibe und bis dieser als „Kuriosität wahrgenommen wird“.

Handelsblatt

Große Geschichte über Bertelsmann Medienmonarchie aus Gütersloh – das Rennen um die Regenschaft Reinhard Mohns ist eröffnet.

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.