Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und in Brüssel tagte eine Konferenz zum Thema Urheberrecht

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Golo Mann in den Augen seines 1950 geborenen Weggefährten Rudi Bliggernstorfer – ein Interview von David Signer.

Die zehn am besten verkauften Sachbücher in Deutschland: Platz 1: Eckart v. Hirschhausen und Glück kommt selten allein (Rowohlt).

Mehr nicht.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Neue Wirtschaftsbücher
Klaus Lippmann Betriebswirtschaftliche Gutachten. Eine Anleitung für die Praxis (Ruhland) und Ori Brafman, Rom Brafman Kopflos (Campus).

Pia Reinacher rezensiert den neuen T.C. Boyle Die Frauen (Hanser) und findet: „Das Horizontale wird überbetont.“

Den Petersburger Dichter Leonid Aronson gibt es jetzt auf Deutsch: mit Innenfläche der Hand bei Erata Literaturverlag.

Annotationen
Franco Moretti Kurven, Karten Stammbäume (Suhrkamp) und Gerhard Meier Ob die Granatbäume blühen (Zytglogge).

“Wovon sollen Autoren leben, wenn alles frei und kostenlos sein soll?” – Eine Brüsseler Konferenz suchte nach Auswegen. Das tun ja viele. Nur gefunden hat sie noch keiner…

Süddeutsche Zeitung

„Geklauter Portwein gibt eine tolle Geschichte“: Burkhard Müller hat gelesen, was Christian Kracht und Eckhart Müller in Gebrauchsanweisung für Kathmandu und Nepal (Piper) aufgeschrieben haben: einiges nach dem „privaten Schrägheitsindex“.

Tobias Lehmkuhl über Joachim Gaertners Doku-Roman Ich bin voller Hass – und das liebe ich (Eichborn).

Beim Hörverlag gibt es Georg Büchner und seine Geschwister von Heiner Boehncke, Peter Brunner und Hans Sarkowicz.

Die CDU von NRW schickt den parteilosen Bertelsmann-Chef Hartmut Ostrowski in die Bundesversammlung am 23. Mai.

Das politische Buch
Franziska Drohsel listet in Was ist heute links (Campus) u.a. auf, was alles durch die SPD kaputtgegangen sei. Erstaunlich, dass sie mit 250 Seiten auskommt.

In Kosmopolitismus und Demokratie (Campus) plädiert Seyla Benhabib für eine weltweite Verbindlichkeit der Menschenrechte.

Wer sind Wir? Deutschland und seine Muslime fragt Navid Kermani (C.H. Beck).

Die Welt

Russland und die Ukraine streiten sich um Nikolai Gogol (Die toten Seelen).

Neue Zürcher Zeitung

„Auf Dantes Spuren“: begibt sich Gion Mathias Cavelty mit Die Andouillette oder Etwas Ähnliches wie die Göttliche Komödie (Echtzeit-Verlag), da geht es um „eine französische Wurstspezialität aus Innereien, die sowohl geschmacklich wie auch optisch nur etwas für Liebhaber ist“, so Roman Bucheli. Und urteilt: Der Leser erkenne am Titel bereits, „wes Geistes Kind der Witz ist, der diese Erzählung grundiert: etwas angestrengt, nur zum Schein geistreich und damit auf schräge Art hintergründig“.

„Pilgern auf Preußisch“ überschreibt Autorin Beartix Langner einen Selbstversuch in der Mark Brandenburg. Dort setzt die evangelische Kirche alte Jakobspilgerwege wieder in Stand. Zuletzt ist von ihr die Biografie über Chamisso unter dem Titel Der wilde Europäer im Verlag Matthes & Seitz erschienen.

Kurz besprochen werden Film-Editionen unter:
„Bernhards Tränen“: Monologe auf Mallorca und Die Ursache bin ich selbst., Regie: Krista Fleischmann, Filmedition Suhrkamp.
„Spass mit Beckett“: He, Joe, Quadrat I und II, Geister-Trio usw. Regie: Samuel Beckett, Filmedition Suhrkamp.

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