Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Iran erhöht Kopfgeld auf Rushdie

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch. Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?

Frankfurter Rundschau

„Kunst der kleinen, gewöhnlichen Tragödie“: Véronique Olmi In diesem Sommer (Kunstmann).

Erst volle Kanne drauf, und nach einem verheerenden Echo jetzt der Rückzug: Bettina Wulff mag nicht mehr in Talkshows oder in Buchhandlungen gehen, wo sie ihr selbstgeschriebenhabenlassenes Buch promoten wollte. (Auf. S. 11 gibt’s eine nette Karikatur dazu.)

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Die Groteske einer jüdischen Kindheit“: Michael C. Blumenthals Autobiographie und Gedichte sind im Verlag André Thiele erschienen.

Neue Sachbücher
Brian O’Doherty Atelier und Galerie (Merve).

annotiert
Isolde Charim u.a. Lebensmodell Diaspora (transcript).

Sven Michaelsen Wendepunkte (DuMont].

Neue Wirtschaftsbücher
Paul Seabright The War of the Sexes (Princeton University Press) und Jan Greitens Finanzkapital und Finanzsysteme (Metropolis).

Im Wirtschaftsteil:
„Soziale Netzwerke sind wichtig – aber schwer messbar“: Den Messverfahren fehlt die praktische Relevanz, gemessen werden kann nach wie vor nur quantitativ, aber nicht qualitativ.

„Mehr Tempo für die Bertelsmann-Stiftung“: Der neue Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann-Stiftung, Aart de Geus hat viel vor. Der niederländische Ex-Minister für Arbeit und Soziales will die Denkfabrik schneller, effizienter und besser machen. Morgen will er das vorstellen, die Zeitung stellt ihn heute vor und hat ihn besucht.

Die Welt

Teheran erhöht das Kopfgeld auf Salman Rushdie. Eine staatsnahe iranische Stiftung stockt um 500.000 Dollar auf insgesamt 3,3 Millionen Dollar auf. Da fragt man sich, in welchem Jahrhundert wir eigentlich leben…

Süddeutsche Zeitung

Thomas Frank Arme Milliardäre: Der große Bluff, oder Wie die amerikanische Rechte aus der Krise Kapital schlägt (Kunstmann), Matthias Kolb hat ihn interviewt.

Hoch gehandelt für den Buchpreis: Stephan Thome Fliehkräfte (Suhrkamp).

Eine Briefedition von Otto Klemperer: Antony Beaumont Verzeiht, ich kann nicht hohe Worte machen (edition text + kritik).

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