Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und „keiner liest den Deutschen Buchpreis“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Doron Rabinovici will in seinem (auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis stehenden) Roman Andernorts (Suhrkamp) einfach zuviel, meint Judith von Sternburg.

Annotationen
Pablo Tusset Sakamura, Corrales und die lachenden Leichen (FVA)

Sigmund Freud Ausgewählte Werke in zwei Bänden} (Zweitausendeins) – erstaunlich, das hier in dieser Rubrik zu finden…

Prozesse vor und um 1968: Heinrich Hannovers Reden vor Gericht (Papyrossa) sind eine lohnende Lektüre, meint Peter Henkel.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Sehr schön: Die FAZ kümmert sich auf Seite 1 mal um die vielen Bedeutungen des Wortes „harzen“. Durch den inzwischen wegen Untreue verurteilten Peter Hartz erhielt das Worten unter wohlgemerkt rot-grünen Gnaden eine ganz andere Bedeutung…

„Ein Leben voller Anschlußfehler“: Lucy Fricke Ich habe Freude mitgebracht (Rowohlt).

„Dinosauriertreffen“: Tanguy Viel Paris – Brest (Wagenbach).,

Neue Sachbücher: Jan Patocka Ketzerische Essays zur Philosophie der Geschichte (Suhrkamp).

Annotationen
Ralf Günther Der Gartenkünstler (List).

Felicitas von Lovenberg hat sich das Ranking bei Amazon angesehen und kommt zur Schlußfolgerung: „Keiner liest den Deutschen Buchpreis“ und moniert gleichzeitig das Fehlen von Martin Mosebachs Was davor geschah (Hanser) auf der Shortlist.

Süddeutsche Zeitung

„Feinderklärung“: Das sei das eigentliche Ansinnen von Alice Schwarzer, die in ihrem Buch Die große Verschleierung hauptsächlich alte Emma-Artikel versammelt habe, kritisiert Thomas Steinfeld.

„Ein Flugsaurier erwacht“: Ein phantasievoller Comic ist Adeles ungewöhnliche Abenteuer des Zeichners Jacques Tardi bei der Edition Moderne.

„Krimi war Kram“: Bericht von der schwedischen Buchmesse in Göteborg, die mit 100.000 Besuchern und 900 Ausstellern einen neuen Rekord aufstellte – Dank Messe-Informationschefin Birgitta Jacobsson-Ekblom. Aber der nordische Buchmarkt atmet auch auf: Die Absatzkrise 2009 sei überwunden, wäre überall zu hören gewesen. Und Krimi: spielt zwar eine Rolle, aber die Bestsellerlisten werden nicht von ihnen dominiert. Das Thema Afrika habe eine breite Debatte über Integration beschert. Im nächsten Jahr sind die deutschsprachigen Länder Schwerpunktthema.

„Im Ersatzteillager der Nacht“: Hans-Peter Kunisch würdigt die Erzählungen in Was geschah während wir schliefen von Noemi Kiss.

„Das Reich ist tot“: Olaf Baders Friedrich II. Ein Sizilianer auf dem Kaiserthron ist eine anschauliche, zeitgemäße Biografie über den Stauferkaiser.

Gemeldet wird, dass das E-Book in den USA weiter zulegt. Die Verlage hätten 40,8 Mio. Dollar damit umgesetzt. Das sei ein Anstieg um 150,2 Prozent.

Kurz besprochen wird unter:
„Fad, aber redlich“: Colin Irwin: Highway 61. Revisted, Edel

Die Welt

Nix für uns.

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.