Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und lachende Sieger auf allen Titelseiten

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Lachende Sieger der Bundestagswahl auf allen Titelblättern – ist ja klar. Wundersam freilich die Kommentare über die Rekord-Nichtbeteiligung der Wähler: an der miesen Show im Wahlkampf habe es gelegen… Na, wenn wir schon soweit sind…

Frankfurter Rundschau

Michael Tomasello ist auf der Suche nach den Ursprüngen der menschlichen Kommunikation (Suhrkamp).

Christoph Schröder rezensiert Norbert Zähringers Einer von vielen (Rowohlt) – und ist nicht ganz glücklich mit dem Buch.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Neue Wirtschaftsbücher
Ganz groß besprochen Norbert Freis Flick (Blessing). Nur annotiert: Judith Lembke Ökonomische Gespräche bei Cappuchino (Frankfurter Allgemeine Buch).

Peter Altenbergs „Feuerwerk der Erzählkunst“ liegt in einer neuen Ausgabe vor: Das Buch der Bücher von Peter Alterberg. Zusammengestellt von Karl Kraus. Herausgeber bei Wallstein ist Rainer Gerlach. Und von Leo A. Lensing gibt es ebenda Peter Altenberg. Die Selbstfindung eines Dichters. Briefe und Dokumente 1892-1896.

Walter Haubrich rezensiert Evelio Roseros Roman Zwischen den Fronten (Berlin).

Annotationen
Anja Utler jana, vermacht (Edition Korrespondenzen) und Christoph Geiser Der Angler des Zufalls (Männerschwarm Verlag).

Die Welt

„China und die Oberlehrer aus Deutschland“ – damit eröffnet Martin Roth das Feuilleton und meint: Wir müssen den Chinesen Zeit lassen? Man weiß zwar, was er meint, und damit hat er nicht einmal Unrecht – aber ein G’schmäckle hat es doch…

Süddeutsche Zeitung

Thomas Steinfeld war zur Buchmesse in Göteborg – registriert auch da die Veränderungen der Branche; die Strukturkrise aber habe nichts mit digitalen Medien zu tun. Vielmehr zerstöre die Branche sich selbst.

Von Henry van de Velde gibt es den ersten Band Raumkunst und Kunsthandwerk. Werkverzeichnis (Seemann Henschel). Der Mann war fleißig, allein dieser Band umfasst 814 Seiten.

Hans-Peter Kunisch über Robert Littell und seinen bei Arche erschienenen Roman Das Stalin-Programm.

Bei Mohr Siebeck hat Hermann Götz Göckeritz den Briefwechsel von Friedrich Gogartens mit Karl Barth, Eduard Thurneysen und Emil Brunner herausgegeben.

Das politische Buch
Wolfgang Gehrcke, Jutta von Freyberg und Harri Grünberg Die deutsche Linke, der Zionismus und der Nahostkonflikt (PapyRossa).

Peter Ulrich Die Linke, Israel und Palästina (Karl Dietz).

Marc Engelhardt Der Hüter der zerfallenden Bücher – Afrikanische Schicksale (Picus)

und

Kishore Mahbubani Die Rückkehr Asiens (Propyläen).

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