Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und letzte Ehren für Lévi-Strauss

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Thema Opel überall: jaja, Frau Merkels hochgelobtes Krisenmanagement. Hatte nicht Wirtschafts-Nobelpreisträger und Campus-Autor Krugman Anfang des Jahres was über ihre „intellektuelle Beweglichkeit“ in der Krisenbewältigung gesagt? Fanden wir alle lustig damals. Googlen Sie mal ein bisschen…

Frankfurter Rundschau

Karin Ceballos Betanccur über Alan Pauls Die Vergangenheit (Klett-Cotta).

Eine Mordgeschichte: Silvia Bovenschen Wer Weiß Was (S. Fischer).

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Letzte Ehren“ für Claude Lévi-Strauss gleich auf der Titelseite – und auch auf Startseite des Feuilletons und auf dessen zweiter und dritter Seite.

Alexander Kosenina hat sich die Literatur um Friedrich Schillers 250. angesehen: Schillers Apfel bei bup, Schiller-Parodien bei Hanser, die Anthologie auf das Jahr 1782 bei Conte, Schillers Bettelbriefe bei Sanssouci und ein biographisches Bilderbuch bei Kohlhammer.

Annotiert
Michel Butor Der Zeitplan (Mathhes & Seitz).

Die Welt

Andrzej Stasiuk über den 9. November vor 20 Jahren – sonst nichts.

Süddeutsche Zeitung

Lothar Müller über die Wiederveröffentlichung von Max Frischs Antwort aus der Stille (Suhrkamp).

Sabine Doering-Manteuffel rezensiert Christoph Antweilers Heimat Mensch (Murmann), und Jutta Person hat sich Matthias Polityckis Jenseitsnovelle (HoCa) angesehen.

Neue Zürcher Zeitung

„Was von der Liebe übrig blieb“, das hat Alan Pauls in seinem Roman über eine „postheroische Jugend“ in Buenos Aires auch noch sprachmächtig beschrieben, so Kersten Knipp voller Begeisterung, so dass er uns den Titel nur im Nebensatz nennt und den Verlag verschweigt. Gemeint ist Die Vergangenheit und der Verlag ist Klett Cotta.

„Glückloser Glückssucher“: Roman Graf habe mit Herr Blanc bei Limmat ein erstaunliches Romandébut abgeliefert, so Roman Bucheli. „Er erzählt eine ebenso traurige wie irrwitzige Lebensgeschichte versäumter Gelegenheiten.“

Annotiert wird in Kürze unter dem Titel:
> „Robert Walser, Nomade“: Werner Morlang, Robert Walser in Bern. Auf den Spuren eines Stadtnomaden, Zytglogge
> „Ägyptische Eulenspiegeleien“: Muhammad Mustagab, Irrnisse und Wirrnisse des Knaben Numân, Lenos-Verlag
> „Eine Armlänge Abstand“: Irène Bourquin, Im Nachtwind. Siebenundfünfzig gestochen scharfe Erzählungen, Waldgut-Verlag.

Die Zeit

In die Zeit durften wir gestern schon blicken: [mehr…]

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