Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Louis Begley sprach in Franfurt über Guantánamo

bild(14175)Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

„Der schwere Hammer der Langweile“ – Christoph Schröder rezensiert den Roman Niederland von Joseph O’Neill (Rowohlt) – und das war es in diesem Blatt auch schon.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Neue Wirtschaftsbücher
Gerhard Wegner Political Failure by Agreement (Cheltenham) und Jürgen van Kann Praxishandbuch Unternehmenskauf (Schäffer-Poeschel).

Christina Hoffmann bespricht Steven Carrolls Die zeit, die wir uns nehmen (Liebeskind), und Wolfgang Schneider hat sich bei Mircea Cartarescus Nostalgia (Suhrkamp) umgesehen.

Annotationen
Milton Haotum Die Waisen des Eldorado (Berlin Verlag) und Harro Zimmermann Friedrich Schlegel oder Die Sehnsucht nach Deutschland (Schönigh).

„Historie im Dresatz“: Louis Begley erläuterte in Frankfurt, warum die Prozesse gegen die Guantánamo-Häftlinge die Dreyfus-Affäre wiederholen. Sein Übersetzer und Vorleser: Mario Adorf.

Susanne Klingenstein schreibt zum 80. Geburtstag von Eric Carle.

Die Welt

Iggy Pop verliert im Interview ein paar Worte über Michel Houellebecqs Die Möglichkeit einer Insel (DuMont).

Süddeutsche Zeitung

Lino Wirag hat sich die Vorab-Videos zum Ingeborg-Bachmann-Preis 2009 angeschaut (auf der Homepage des ORF) und meint, sie inszenieren die Autoren als Mönche. Vom 24. bis zum 28. Juni werden vierzehn Autoren und Autorinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in Klagenfurt zum Wettlesen antreten. Mehr zu den Kandidaten auf der Bachmann-Homepage.

Thomas M. Bohn erzählt in Minsk – Musterstadt des Sozialismus. Stadtplanung und Urbanisierung in der Sowjetunion nach 1945 vom Werden und Wuchern in der weißrussischen Hauptstadt (erschienen bei Böhlau). Ingo Petz findet, „die Studie lese sich in weiten Teilen so spannend wie ein Milieuroman“.

Johannes Wilms ist zu Ohren gekommen, dass Jean Jacques Rousseaus Ermitage in Montmorency in Gefahr ist. Dort soll in Zukunft ein Altersheim entstehen.

SZ-Autor Peter Felixberger schreibt über Deutschlands nächste Jahre. Wohin unsere Reise geht (Murmann) und liefert damit das Rüstzeug, um sich auf die Zukunft vorzubereiten.

Der Berliner Germanist Stefan Goldmann hat sich in Sigmund Freud und Hermann Sudermann oder die wiedergefundene, wie eine Krankheitsgeschichte zu lesende Novelle Gedanken über das Bündnis von Psychoanalyse und Literatur gemacht (in Jahrbuch der Psychoanalyse, Band 58, Verlag frommann-holzboog). Lothar Müller rezensiert.

Weitere Rezensionen zum politische Buch:
Norbert Frei, José Brunner und Constantin Goschler haben Die Praxis der Wiedergutmachung. Geschichte, Erfahrung und Wirkung in Deutschland und Israel bei Wallstein herausgebracht. Ludger Heid meint, die Wiedergutmachung von NZ-Unrecht war ein großes Unterfangen, aber alles andere als eine Erfolgsgeschichte.

Eva Karnofsky bespricht Romeo Reys Buch Im Sternzeichen des Che Guevara. Theorie und Praxis der Linken in Lateinamerika (VSA-Verlag) und findet, „Rey reihe sich mit seinem Buch in die Liste der europäischen Salonlinken ein, die den Lateinamerikanern revolutionäre Experimente abverlangen, die sie hierzulande niemanden zumuten würden“.

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