Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Martin Mosebach über den „Wert des Verbietens“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch. Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?

Frankfurter Rundschau

Martin Mosebach über den „Wert des Verbietens“: Es diene der Kunst und dem sozialen Klima, wenn Blasphemie wieder strafbar ist, meint er.

Annotationen
Sara B. Elfgren, Mats Strandberg Zirkel (Dressler) und Annette Pehnt Brennnesselsommer (Carlsen). Und: Zu sauen kam ich. Der Ring der Nibelungen an der Oper Frankfurt (Henschel)

Wahre Gruselgeschichten: Rudolph Herzog Der verstrahlte Westernheld (Galiani).

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Frido Mann reist seinem Großvater Thomas Mann ans Kurische Haff nach: Mein Nidden (mare).

Philipp Schönthalers Erzählungen: Nach oben ist das Leben offen (Matthes & Seitz).

Neue Sachbücher
Werner Kinnebrock Was macht die Zeit, wenn sie vergeht? (C.H. Beck).

Neuseeland hat sich als Buchmessegast vorgestellt [mehr…] – das Land wird es schwer haben nach der fulminanten Vorgabe von Island im vergangenen Jahr.

Die Welt

Interview mit Kulturstaatsminister Neumann, der jetzt das Urheberrecht retten will. Schaun wir mal…

Neue Sachbücher
Kader Konuk East West Mimesis. Auerbach in Turkey (Stanford University Press).

Süddeutsche Zeitung

„Prägnant, vergnüglich, maliziös“: Sibylle Lewitscharoff Vom Guten, Wahren und Schönen (Suhrkamp).

Tobias Lehmkuhl in den Masuren: Land ohne Eile (Rowohlt.Berlin).

Eine „Weltgeschichte der Rationalität“: Silvio Vietta Rationalität. Eine Weltgeschichte (Wilhelm Fink).

Financial Times Deutschland

Google soll immer häufiger Inhalte löschen und beklagt eine zunehmende Zensur durch Regierungen und Behörden. So hätten im zweiten Halbjahr 467 Aufforderungen zur Löschung von Daten vorgelegen, 100 mehr als im Halbjahr zuvor. Dabei ging es auch um politische Äußerungen. 7000 Inhalte wurden von Gerichten aus mehr als 60 Ländern bemängelt. Aus Deutschland sind 1700 Inhalte gemeldet worden, die nicht dem deutschen Jugendschutz entsprächen, wie etwa Pornografie oder extreme Gewalt.

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