Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und mit Büchern zur Fußball-WM

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Autor Amin Maaluouf erhält den Prinz-von-Asturien-Preis. Das ist die spanische Version des Nobelpreises und mit 50.000 Euro dotiert.

Der sächsische Schriftsteller Thomas Rosenlöcher wird Stadtschreiber von Bergen-Enckheim.

Heute zwei Seiten mit Büchern zur Fußball-WM:
„Auf der Schwelle, auf dem Sprung“: Der Afrika-Korrespondent Barrtholomäus Grill bereitet mit Laduuuuuma! Wie der Fußball Afrika verzaubert den Leser „mit einem großartigen Buch“ auf die Fußball-WM vor (Hoffmann und Campe).

„Zauber-Fußball“: Terry Pratchett entführt seine Leser in Der Club der unsichtbaren Gelehrten (Manhattan) in eine ganz und gar fantastische Welt des Kicksports.

Außerdem kurz im Aufsetzer:
> Gunnar Leue: Football’s Coming Home, Knaur
> Malte Oberschelp: Der Fußball-Lehrer, Die Werkstatt
> Eduardo Sacheri: Die Hand Gottes und andere Tangos, Berlin Verlag

Die Welt

„Schären bringen auch kein Glück“: Die ARD-Verfilmung von Hakan Nessers Krimi- Bestseller Mensch ohne Hund (btb) ist ein Lehrstück nach dem Motto: „Wie man ein Buch ermordet“, so Elmar Krekeler.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Der Krieg der Blonden gegen die Brünettten“: Wo mit Blut, Schweiß und Tränen für das Glücksversprechen gezahlt wird – Barbara Bongartz hat mit Topmodel. Bruchstücke einer Karriere (Weissbooks) eine hübsche Erzählung über eine Model-Casting-Show verfasst, schreibt Lorenz Jäger.

„Schicksal, Wasser, Wogen“: Der Schweizer Tim Krohn badet mit seinem Roman Ans Meer (Galiani) im Realismus-Tümpel, kommentiert Sandra Kerschbaumer.

Der Sound der Blumenkinder: Alexander Kosenina über Kurt Vonnebguts Erzählungen Der taubenblaue Drache, übersetzt von Harry Rowohlt und erschienen bei Kein & Aber.

„Die Schneckenforscherin“: Katharina Hacker erläuterte in Stuttgart ihre Poetik – und ihr Buch Die Erdbeeren von Antons Mutter (S. Fischer).

„War Margot Honecker denn eine Stil-Ikone? – fragt Felix Johannes Enzian und meint, Das große DDR-Mode-Buch (Eulenspiegel), hrsg. von Thomas Kupfermann, zeige „lieber Blumenkinder statt Funktionäre“.

Süddeutsche Zeitung

„Balsam für die geschundene Seele der Wetterau“: Andreas Maiers Kolumnen Onkel J. Heimatkunde (Suhrkamp) rezensiert Helmut Böttinger.

„Wallenstein und das Gewaltmonopol des Staates“: Hochaktuell in Zeiten der Warlords und kommerziellen Krieger – „ein klug komponierter Aufsatzband zur Geschichte der Söldner, Condottiere und Privatarmeen“ meint Thomas Speckmann über die Rückkehr der Condottieri? Krieg und Militär zwischen staatlichem Monopol und Privatisierung: Von der Antike bis zur Gegenwart (Schöningh) von Stig Förster / Christian Jansen / Günther Kronenbitter (Hrsg.).

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