Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und MMR über seine Geliebten

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Kurz berichtet: Die österreichische Autorin Elfriede Gerstl ist im Alter von 76 Jahren gestorben, der „Friedhof“ der eingestellten Hochglanzblätter (etwa Park Avenue, Vanity Fair oder Amica wird größer.

Einzige Besprechung: Elke Heidenreichs „werbende Liebeserklärung an die Oper“ Passione (Hanser).

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Vor dem Sprung“: Ein Bericht, „wie Suhrkamp seinen Sozialplan gestaltet“, dazu heute Jugendbücher:

„Die Angst vor dem Essen“: Linda Benkner über Leute, ich fühl´ mich leicht: Alexa Hennig von Lange „lässt ihre Heldin hungern“ (cbj).

„Franz und Albert sind sich gut“: Konstanze Crüwell findet, Hans Traxler erzählt „von einer herzerwärmenden Freundschaft“ in Franz der Junge, der ein Murmeltier sein wollte (Hanser).

„Und wie macht die Schnecke?“: Empfohlen wird kurz Piep, piep , piep. Das Buch der Töne und Geräusche (Moritz).

Literatur erst wieder in der Beilage:

„Steh auf und erinnere Dich“: Anja Hirsch lobend über Kathrin Schmidts Roman Du stirbst nicht (KiWi) („Selbstbefreiung durch Sprache“).

„Was bleibt“: HoCa-Verleger Günter Berg über die Studie von Christoph Links Das Schicksal der DDR-Verlage (Links).

„Genießt auch Dill zwischen den Edelrosen“: Maria Frisé macht Lust auf Eva Demski Gartengeschichten mit Bildern von Michael Sowa (Insel): „Schon lange nicht mehr war ein so anregendes, kluges und charmantes Buch über Garten und Gartenmenschen auf dem Büchermarkt“.

Die Welt

„Die literarische Welt“ macht mit einem ausführlichen Gespräch zwischen zwei Größen auf: Axel Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner fragt MRR, wie es ist, einen Film über sich selbst zu sehen, und MRR erzählt auch über „die Unentbehrlichkeit seiner Geliebten“.
Buch der Woche ist Cees Nootebooms Erzählband Nachts kommen die Füchse (Suhrkamp).

Süddeutsche Zeitung

„Die blanken Beutelchen des Regens“: Nico Bleutge schreibt zum 70. Geburtstag des irischen Dichters Seamus Heaney. „Der Charme der Dreistigkeit“: Kai Wiegandt über Salman Rushdie Die bezaubernde Florentinerin (Rowohlt).

„Superhelden der Schlaflosigkeit“: Felix Denk über Lost and Sound: Tobias Rapp und seiner Suche u.a. in Berliner Hinterhöfen „Was wurde eigentlich aus Techno?“ (Suhrkamp).

Nur kurz von Gustav Seibt annotiert das Buch Ein Sonntag im Sommer bei Matthes & Seitz: „Hu hu de Sade – wie Jonathan Littell das Schreiben lernte“.

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