Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Nachrufe auf Bernd Eichinger und Peter Paul Zahl

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Nicht allein die Filmwelt ist geschockt vom plötzlichen Tod Bernd Eichingers – bekannt nicht zuletzt durch zahlreiche Literaturverfilmungen. Eichinger hat dem deutschen Film wieder international Gehör verschafft – die Zeitungen widmen ihm ausführliche Nachrufe.

Frankfurter Rundschau

„Freiheit und Glück als Signatur“: Zum Tod von Schriftsteller Peter-Paul Zahl (Die Glücklichen), der am Montag auf Jamaika im Alter von 66 Jahren gestorben ist.

Literatur
„Zu viel der Ehre für Ernst Jünger?“: Im Haus der Briefe. Autoren schreiben Ernst Jünger 1945-1991 (Wallstein).

Krimi
„Welche Partei wohl die größeren Schurken hat?“: Der 1976 in gekürzter deutscher Fassung erschienene Krimi um politische Machenschaften erscheint nun in einer Neuedition. Der Yellow-Dog-Kontrakt, Ross Thomas (Alexander-Verlag).

Süddeutsche Zeitung

„Eine Hoffnung für Berlin“: Der Umbau der Staatsbibliothek Unter den Linden ist eines der größten öffentlichen Bauvorhaben der Hauptstadt. Schlüsselübergabe soll Ende 2011 sein.

„Warum schließt Tasso den Vorhang nicht?“: Schriftsteller wie Ingol Schulze, Klaus Merz und Felix Philipp Ingold beschreiben Bilder aus der Sammlung „Am Römerholz“ in Weimar. Lautmalerei und Wortbilder, Hg. Mariantonia Reinahrd-Felice (Limmat).

„Ist nicht Suhrkamp“: Felix Semmelroth, Frankfurter Kulturdezernent, hält den Weggang von Eichborn nach Berlin für „vernünftig“. Er macht sich keine Sorgen um negative Auswirkungen auf die Stadt. Der Betriebsrat von Eichborn kündigte indessen an, „um dem Standort Frankfurt kämpfen“ zu wollen.

„Innere Führung“: Zum 70. Geburtstag von Jochen Missfeldt (Steilküste).

Kurzkritik
„Die Verschwundene“: Unbequeme, verstörende und ernüchternde Gedanken von Martín Caparrós. Wir haben uns geirrt (Berlin).

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Teilrückkehr nach Frankfurt: Suhrkamp veranstaltet in der Klettenbergstraße jeden Montag ein neues Forum für ästhetische und politische Auseinandersetzungen. Autoren lesen hier aus ihren Werken und diskutieren mit den Gästen.

„Mein Magen mag kein Bio“: Wiebke Porombka über Adam Soboczynskis neuen (Fast)-Roman Glänzende Zeiten (Aufbau).

Neue Sachbücher
Peter Betthausen Die Schule des Sehens. Ludwig Justi und die Nationalgalerie (Matthes & Seitz).

Lorenz Jäger mit einem Nachruf auf Peter Paul Zahl, der gestern auf Jamaica gestorben ist.

FTD

Annotationen
Daniel Woodrell Winters Knochen (Liebeskind)

Oliver Errichiello, Arnd Zschiesche Wir Einmaligen (Eichborn)

Matthias Schreiber Die Zehn Gebote (DVA)

Erri de Luca Der Tag vor dem Glück (Graf Verlag).

NZZ

„Ein bewegendes Dokument“: Sigmund Freud Unterdessen halten wir zusammen. Briefe an die Kinder (Aufbau).

Shakespeares Sonette auf Waliserdeutsch: Markus Marti hat sie bei der Edition Signathur herausgegeben.

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