Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Nachrufe auf Daniel Keel

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

In allen Feuilletons Nachrufe auf den gestern verstorbenen Diogenes-Verleger Daniel Keel [mehr…]. „Zwischen U und E paßt immer noch ein D: dafür sorgt der Diogenes-Verlag“, schreibt Felicitas von Lovenberg.

Frankfurter Rundschau

Heute erscheint bie HoCa Alfred Neven DuMont]s {Vaters Rückkehr.

„Sparsame, höchst eigenwillige Nicht-Erzählungen“: Lydia DavisFormen der Verstörung (Droschl).

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Prometheus im Eis“: Jón Kalman Stefánssons Der Schmerz der Engel (Piper).

Eine dramatische Familiengeschichte: Tommy Wieringa Der verlorene Sohn (Hanser).

Neue Sachbücher)
Robert Irwin {Memoirs of a Dervish
(Profile Books).

Corinna Pfeil Mobilkomunikation in Japan (transcript) – nach dieser Rezension als Abschreibevorlage künftiger Möchtegern-Politiker wahrscheinlich unbrauchbar…

Melanie Mühl Die Patchwork-Lüge. Eine Streitschrift (Hanser).

Die Welt

Herbert Reinecker, Deutschlands bekanntester Drehbuchautor, hat im Gegensatz zu manch anderem nie „vergessen“, daß er in der SS war. In der Edition text + kritik, Boorberg erscheint dazu Reineckerland von Rolf Aurich, Niels Beckenbach und Wolfgang Jacobsen.

Ferdinand von Schirach hätte in einm Prozeß gern Bin Laden verteidigt, sagte er am Montag bei seiner Buchpremiere.

Süddeutsche Zeitung

Kennedys Witwe galt als verschwiegen, geredet hat sie aber doch. Mit Arthur Schlesinger. Die Gespräche über ein Leben mit John F. Kennedy sind jetzt bei HoCa erschienen.

Die SZ gratuliert Eckhard Henscheid zum heutigen 70. Geburtstag. Ebenfalls heute Geburtstag hat Ivan Klíma – er wird 80.

„Gut gemeint, arg mißlingen“: So urteilt Jörg Magenau über Ferdinand von Schirachs Roman Der Fall Collini (Piper): Der Roman sei nur eine Art Verpackung für einen historisch-juristischen Essay.

Financial Times Deutschland

Samsung will Berufung im Tablet-Urteil einlegen. Seit einem Beschluss des Landgerichts Düsseldorf darf sein Galaxy 10.1 nicht in Deutschland verkauft werden. Auch auf der IFA musste Samsung auf eine Ausstellung des Tabs verzichten. Vor dem Landgericht Düsseldorf hatte Apple wegen eines zu ähnlichen Designs die Einstellung des Verkaufs erwirkt. In den USA ist zwischen den Beteiligten, zu denen sich dort auch noch Google gesellt, längst eine Klagewelle um Patentrechtsverletzungen ausgebrochen. Die meisten Fälle wurden vor einem texanischen Gericht eingereicht, das für schnelle Urteile zu Gunsten der Patentinhaber bekannt ist.

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