Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und ob Daniel Keel noch mal Verleger werden will und warum Zocker schon vorab auf Le Clézio wetteten

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie (l,9443)schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

„Die Börse vom Freitag“ liefert der FR die Schlagzeile, und die Idee, die gesamte Titelseite in Schwarz zu drucken. Die Börse liefert auch die Themen auf der Literaturseite: Es geht um das Thema Geld und was es heißt, die Krise habe Geld verbrannt.

„Völlig unerwartet – was für ein Blödsinn“: Bill Bonner, Addison Wiggin: Das Schuldenimperium (Riemann) – die beiden Autoren hatten vorhergesehen, dass die Blase platzen würde.

Und unter „Arm dran oder Arm ab“ die neue Ausgabe (Heft 152) der Literaturzeitschrift Wespennest mit dem Thema „Kapitalismus“.

Ach ja, die Buchmesse steht vor der Tür: Auch die FR rüstet sich und ist mit Riesenprogramm „Redakteure im Gespräch“ auf der Messe.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Stroemfeld ist leider wieder mal in Gefahr, eine Bank hat die Kreditlinie gekündigt, und Fritz J. Raddatz lässt Bücher mit Widmungen versteigern – mit erstaunlichen Entdeckungen…

Samstags ist im Feuilleton Kinderbuchtag: Heute stellt Sandra Kegel ganz groß Heidi von Peter Stamm und Hannes Binder vorgestellt, die bei Nagel & Kimche dem Mädchen wieder erlauben, „eine schwarzhaarige Rebellin“ zu sein.

In Kürze:
„Wildwestkulisse“: Gelobt Wolfgang Metzger, Andrea Erne für ihr Bilderbuch Bilderbuch Bei den Cowboys (Ravensburger)

und gelangweilt wird sich über Kleiner Eisbär in der Walbucht von Hans de Beer (Nord-Süd).

Die Literatur findet heute wieder in der Beilage statt:

„So bin ich der Abtrünnige, das kann nicht gut gehen“: Heinrich Detering schreibt über trotz allem, so wie du bir, den Briefwechsel von Wolfgang Koeppen und seiner Ehefrau Marion, „ein erschütterndes menschliches Dokument seelischer Nöte“, das „nie für die Augen der Nachwelt bestimmt war“ (Suhrkamp).

„Aus den Winkeln von Wingham wuchs Weltliteratur“: Jochen Hieber lobt die elf Geschichten der Kanadierin Alice Munro mit dem Titel Wozu wollen Sie das wissen: Der Band (S. Fischer) gebe aber reichlich Hinweise, sich diese Frage selbst zu beantworten

Und Daniel Keel wird von Felicitas von Lovenberg gefragt: „Wollen sie noch einmal Verleger werden?“] Sollten Sie lesen, auch seinen Lieblingsspruch…

Die Welt

Gab es eine undichte Stelle bei der Nobelpreis-Ankündigung oder wurde nur gezockt?

Heute in der Beilage „Die Literarische Welt“: Gottfried Honnefelder und Helge Malchow streiten über den Sinn und Unsinn von Gastländern auf der Buchmesse. Buch der Woche ist Dietmar Dath, und Jorge Edwards ging Diktatoren auf die Nerven und schrieb einen Faust-Roman.

Alle acht Seiten und das pralle Angebot hier nachzuerzählen, schaffen wir heute nicht. Aber wir freuen und, dass es die Beilage jetzt zehn Jahre gibt (Glückwunsch zum Geburtstag). Und freuen uns über das Versprechen der Herausgeberin Rachel Salamander im digitalen Umfeld an diesem Literaturteil festzuhalten.

Süddeutsche Zeitung

Orhan Pamuk wird nicht nur am Dienstag die Eröffnungsrede zur Frankfurter Buchmesse halten, er ist heute Gastautor der SZ und schreibt über die Inspirationsquellen seines neuen Romans Das Museum der Unschuld.

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