Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Oprah Winfrey verlässt die Showbühne…vorerst

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Nicole Henneberg rezensiert Katharina Hackers „streitumtosten“ Roman Alix, Anton und die anderen (Suhrkamp).

Eine Zusammenstellung von Büchern, die Prostituierte geschrieben haben:
Fucking Berlin von Sonia Rossi (Ullstein Berlin)
Alexandra Aden Nach der Vorlesung ins Bordell (Schwarzkopf & Schwarzkopf)
Hera. Rechtsanwältin am Tage – Domina in der Nacht (Schwarzkopf & Schwarzkopf).

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Wulf Segebrecht rezensiert Luc Bondy Am Fenster (Zsolnay)

„In Richtung Homo sapiens war der Weg noch recht lang“: Colin Tudge Missing Link (Piper).

Annotationen
Annette Seemann Schillers Schwester Christopjine (Insel) und Joachim Lottmann Der Geldkomplex (KiWi).

Die Welt

Gerhard Gnauck hat die polnische Verlegerin von Herta Müller besucht.

Süddeutsche Zeitung

John Updike hinterlässt ein Vermächtnis in Gedichtform:“ Endpunkt bei Rowohlt.

Gerd Koenen rezensiert den bei Suhrkamp erschienenen Briefwechsel Gudrun Ensslin – Bernward Vesper: „Diese Geschichte ist noch lange nicht zu Ende erzählt.“

Wlodimierz Nowak ist ein großer Erzähler: findet Thomas Urban über den Band Die Nacht von Wildenhagen (Eichborn).

Neue Zürcher Zeitung

Gemeldet wird, dass Amerikas Talk-Ikone Oprah Winfreys ihre tägliche Talkshow bei ABC und CBS einstellen will und auch nicht mehr im monatlichen Buchclub auftreten wird. Das ist für die Branche in den USA schlimmer als würde der Nobelpreis abgeschafft.
Wer seinen Titel dort unterbrachte, konnte seine Auflage um durchschnittlich 1,2 Mio. steigern und um etwa 5 Mio. Dollar reicher werden. Und auch Obama soll von ihrer Fürsprache profitiert haben. Sie soll in den letzten Jahren Amerikas Kultur geprägt haben wie kaum jemand anderes. Habe man früher von „Hellenisierung“ gesprochen, so spreche man jetzt von „Oprahfication“.
Weil sie eine gute Geschäftsfrau ist, wisse sie wann sie zu gehen habe, heißt es. Also nicht nur wegen der Zuschauer, sie hat bereits ihren eigenen Ableger: Oprah Winfrey Network.

Die „Sehnsucht nach dem wahren Leben“ beschreibt Pier Paolo Pasolini in seinen Friaulischen Gedichten, Erschienen sind sie in dem Band Dunckler Enthusiasmo. Friaulische Gedichte bei Urs Engeler Editor, mehr auch in Schreibheft, Zeitschrift für Literatur, Nr. 73, 2009,

„Das Glück auf der Friedhofsmauer“ thematisiert Reinhard Kaiser-Mühlecker in seinem zweiten Roman Magdalenaberg bei Hoffmann und Campe, von dem Leopold Federmair begeistert ist.

„Verloren in den Naturgewalten“: Urs Augstburgers Roman Wässerwasser (Bilgerverlag) habe seine Schwächen in den erotischen Szenen („wirken teilweise konstruiert“), und Stärken „wo es um die Naturgewalten geht und den Versuch der Menschen, darin zu überleben“, so Andrea Lüthi.

Annotiert wird unter der Überschrift:
> „Spiel und Glück“: Peter Schnyder: Alea. Zählen und Erzählen im Zeichen des Glücksspiels 1650–1850, Wallstein-Verlag
> „Wortreich schweigen“: Max Picard, Die Welt des Schweigens, Loco-Verlag
> „Geistesblitzereien“: Fritz Mauthner. {Nach berühmten Mustern. Parodistische Studien. Gesamtausgabe], Mit einem Nachwort und Anmerkungen herausgegeben von Almut Vierhufe, Wehrhahn-Verlag

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.