Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und „Romanleser sind die besseren Menschen“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Zombie-Autor Robert Kirkman seziert mit einer Superheldengeschichte den amerikanischen Traum: Invincible 1 – Familienbande (Nona Arte Verlag) und The Walking Dead (Cross Cult).

Rabea Edel nimmt ihre Leser keck auf die Schippe, beschert ihnen aber auch zugleich einen „dunklen Moment“: Ein dunkler Moment (Luchterhand). Dieses Buch, so die FR, enthalte alles, was ein einigermaßen raffinierter Horrorfilm brauche.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Romanleser sind die besseren Menschen“, titelt die FAZ heute im Feuilleton: Endlich sagt es mal einer. Endlich spricht mal einer aus. Ja, Romanleser sind die besseren Menschen! Die meisten jedenfalls. Vorgestellt werden die „stilleren Titel“ des Herbstes. Mal sehen, ob die wirklich so still bleiben!

Eine Chronik Italiens zur Zeit des Faschismus – und natürlich ein großartiger Roman: Cesarina Vighy Mein letzter Sommer (HoCa).

Wer war Benno Reifenberg? Der Geist der „Frankfurter Zeitung“. Dagmar Bussiek hat bei Wallstein seine Biographie veröffentlicht.

Annotationen
Michael Imhof Ärztliche Behandlungsfehler – Was tun?} (Schulz-Kirchner Verlag) und Metapherngeschichten (Parerga Verlag).

Neue Wirtschaftsbücher
Katja Kullmann Echtleben (Eichborn) – über die finanziellen Nöte der kreativen Klasse…

Jürgen Peter Graf Wirtschafts- und Steuerstrafrecht (C.H. Beck).

Burton G. Malkiel A Random Walk down Wall Street (Norton & Company).

Politische Bücher
Klaus-Dietmar Henke Die Mauer (dtv).

Gary Bruce The Firm. The Inside Story of the Stasi (Oxford University Press).

Rudolf von Thadden Trieglaff (Wallstein).

Die Welt

Nix über Bücher, aber Nike Wagner auf zwei Seiten übner „Macht und Mythos einer Familie“.

Süddeutsche Zeitung

Verrückt, überambitioniert, großartig: Thomas von Steinaecker über David Mazzucchellis Graphic Novel Asterios Polyp (Eichborn).

Eine Tourismusstudie: Massimo VitaliNatural Habitats (Steidl).

Konrad Duden ist heute vor 100 Jahren gestorben – was ihm nicht nur die Unsäglichkeiten des neuesten Neuschriebs und eine durch nichts begründbare s-t-Trennung erspart hat, sondern auch eine Menge merkwürdiger Wörter wie Raucherkneipe (da würde Duden lange rätseln, was das bedeuten soll), fremdschämen, dissen… Jens Bisky hat eine Auswahl aus den „Neologismen“ des Jahrzehnts getroffen. Übrigens: Der erste Duden kam mit 27.000 Einträgen aus, heute sind es 135.000. Und wieviel Nullwörter sind darunter?

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