Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Salman Rushdie ist „voller Begeisterung für den literarischen Betrieb“

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Frankfurter Rundschau

Zwei Seiten für Salman Rushdie und seine eben erschiene Autobiographie Joseph Anton (C. Bertelsmann). Klänge es nicht zynisch, könnte man sagen, daß es nicht zuletzt der Mordaufruf gewesen ist, der ihm weltweit diese Popularität verschafft hat. Aber vielleicht begreift sogar ein Ayatollah-Hirn, daß man mit mittelalterlichem Gehabe heut nicht mehr so ganz die erwünschten Resultate erzielt.

Piratin Julia Schramm und ihre durch ein nettes Buch-Honorar gewandelten Ansichten zum „ekelhaften geistigen Eigentum“.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Interview mit Richard Millet, der ein Loblied auf die Breivik-Morde geschrieben hat und daraufhin seinen Posten als Lektor bei Gallimard verlor. Natürlich meinte er sein „Loblied“ ironisch, aber vielleicht hat nicht jeder angesichts des Grauens der Tat die Ironie entdeckt…

Bezirksbürgermeister Heinz Buschowsky Neukölnn ist überall (Ullstein) – ein hochpolitischer Zustandbericht.

„Eine große Erzählung über fingierte Wirklichkeit“: Clemens J. Setz veranstaltet in Indigo (Suhrkamp) ein „irrwitziges Fiktionsspiel“.

Neue Sachbücher
Garrett Oliver The Oxford Companion to Beer (Oxford University Press) – da kriegt man Durst beim Lesen.

James Elkins What Photography is (Routledge Taylor & Francis Group).

Die Welt

Im Wirtschaftsteil:
Die Bertelsmann Stiftung will eine Lehrstellengarantie für Jugendliche.

Süddeutsche Zeitung

Salman Rushdies Memoiren: Thomas Steinfeld findet sie „sachlich, beinahe bescheiden und voller Begeisterung für den literarischen Betrieb“.

„Intellektuelle und emotionale Achterbahnfahrt“: Martin Suter Die Zeit, die Zeit (Diogenes).

Im Wirtschaftsteil:
„Wenn die D-Mark wiederkommt“: Markus Will, der sich „Fiktions-Chronist der Finanzmärkte“ nennt, hat seinen dritten Finanzthriller herausgebracht. Den Titel, den die Zeitung leider nicht nennt, reichen wir nach Die Stunde des Adlers, Verlag FBV.

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