Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und „Sturm und Tang“ bei weissbooks

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

„Showdown im Land, wo die Zitronen blühen“: Autor Tim Parks nimmt Silvio Berlsuconis Selbstverständnis unter die Lupe – und erklärt dessen Konzept namens „Bungbunga!“.

„Ein Notboot für die Utopien“: Friederike Roth stellt ihr neues wütendes, melancholisches, poetisches Buch vor. Abendlandnovelle, Friederike Roth (Suhrkamp)

„Kein Land für junge Frauen“: Der dunkle Roman erzählt knapp und doch stimmungsvoll über von der Suche einer zähen 16-Jährigen nach ihrem Vater im ungemütlichen Missouri. Der Film dazu kommt im April in die Kinos. Winters Knochen, Daniel Woodrell (Liebeskind)

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Ein erstaunliches Erinnerungsbuch“: Edmund de Waal The Hare with Amber Eyes (Random House UK). Kritiker halten es für einen heißen Favoriten für den diesjährigen Costa-Preis.

Fünfundfünfzig Reisegedichte haben Elsemarie Maletzke und Christian Golusda bei weissbooks) unter dem schönen Titel Sturm und Tang vorgelegt.

Neue Sachbücher
Winfried Speitkamp Ohrfeige, Duell und Ehrenmord. Eine Geschichte der Ehre (Reclam).

Süddeutsche Zeitung

„Schreibtischlein deck‘ dich!“: Nicole Krauss‚ Roman über ein sperriges Möbel ist schludrig zusammengeschustert und hoffnungslos sentimental. Das große Haus, Nicole Krauss (Rowohlt)

„Dickschädel am Bau“: Der Briefwechsel von König Ludwig I. und seinem Hofarchitekten ist nun in neun Bänden vollständig editiert. Der Briefwechsel, König Ludwig I. von Bayern und Leo von Klenze (Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften)

„Große Chance, noch größere Not“: Bietet Marbach auf Kafkas Briefe an seine Schwester Ottla?

Neue Zürcher Zeitung

„Fluchtpunkt Rom“: Ein Band mit Geschichten und Gedichten von Pasolini über die „ewige Stadt“ zeigt den Schriftsteller und Regisseur als unerschöpfliches Faszinosum. Rom, andere Stadt, Pier Paolo Pasolini (Corso)

„Ein Toter liegt im Hotelzimmer“: Der Argentinier Ricardo Piglia überschreitet mit seinem Werk spielend alle literarischen Grenzen.

„Das Leben als Werbespot“: Anna Gavalda hat keine Geschichte zu erzählen, ihre Figure sind vorhersagbar. Ein geschenkter Tag, Anna Gavalda (Hanser)

Hinweise auf Bücher
„Gegenwelten“: Schandbriefe, Andrea Gerster (Lenos-Verlag)
„Muttersuche, japanisch“: Mutter, wo bist du?, Aono Soh (Bebra)

„Sachlichkeit, aus Wut geboren“: Jonathan Safran Foer bewahrt Augenmaß im Kampf gegen Massentierhaltung und für eine bessere, vegetarische Ernährung.

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