Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und „Traumberuf Verleger“: Klaus G. Saurs Erinnerungen

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

heute nichts für uns…

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Mir geht’s äußerst mittel“: Erkenntnisgewinn mit Unterhaltungswert – der Briefwechsel zwischen Verleger Reinhard Piper und Alfred Kubin entwirft ein persönliches Panorama des zwanzigsten Jahrhunderts.
Alfred Kubin/Reinhard Piper: Briefwechsel 1907-1953 (Piper)

Neue Sachbücher
„Das zweite Gartenhaus im engen Hof zeigt Eigensinn“: Eine anregende Typologie des Berliner Stadthauses durch die Geschichte.
Dieter Hoffmann-Axthelm: Das Berliner Stadthaus. Geschichte und Typologie 1200-2010 (Dom publishers)

„Worum ging’s bei den langen Gesprächen mit Scholem?“: Klaus G. Saurs Autobiographie (er wird heute übrigens 70. Jahre alt [mehr…]) ist besonders für Leser spannend, die an der Geschichte des Verlagswesens und des Buchhandels interessiert sind.
Klaus G. Saur: Traumberuf Verleger (Hoffmann und Campe)

„Heldensuche“: Ein Buch über die Frage, wie Legenden entstehen und was sie bewirken. Eine Spurensuche und historische Detektivgeschichte.
Michael Martens: Heldensuche. Die Geschichte des Soldaten, der nicht töten wollte (Zsolnay)

Süddeutsche Zeitung

„Die falschen Opfer“: Ein akribisch recherchierter Roman über die Geschichte Südtirols. Das Schicksal ihrer Protagonisten blättert Sabine Gruber in raffinierter Langsamkeit und erzählerischer Verschachtelung auf.
Sabine gruber: Stillbach oder Die Sehnsucht (C.H. Beck)

„Trugbilder allerorten“: Ein nützliches Handbuch zum Schaffen Gustav Mahlers – die Interpretationen unterscheiden sich in der Lesbarkeit und Informationsdichte, aber sie genügen alle einem vorgegebenen, allgemeinen wissenschaftlichen Standard.
Hg. Peter Revers, Oliver Korte: Gustav Mahler. Interpretaionen seiner Werke (Laaber Verlag)

„Es gibt wohl keinen schöneren Beruf“: Mit solch leidenschaftlichen Vermittlern muss einem um die Zukunft des Verlages und des Buches nicht allzu bang sein – Klaus G. Saur hat eine eindrucksvolle Verlegerbilanz vorzuweisen: 8.600 Titel in 14.000 Bänden. Sein Rückblick spiegelt die epochalen Umwälzungen der Herstellung und des Vertriebs von Büchern in den letzten Jahrzehnten.
Klaus G. Saur: Traumberuf Verleger (Hoffmann und Campe)

„Aufs Maul geschaut“: Eine windschnittig geschriebene Mischung aus Krimi und Milieustudie, schrammt mehr als einmal knapp am Klischee vorbei, hat aber einen gewissen Schwung.
Andrej Longo: Sarahs Mörder (Eichborn)

„Umberto Eco erhält den Premio Pavese“: Umberto Eco wird mit einem der angesehensten italienischen Literaturpreise ausgezeichnet.

Die Welt

Heute nichts für uns

Financial Times Deutschland

5 Sterne für Thomas Wolfe: Die Party bei den Jacks (Manesse)
4 Sterne für Michael Thumann: Der Islam-Irrtum (Eichborn)
3 Sterne für Jim DeRogatis, Greg Kot: Beatles gegen Stones (Hannibal)
2 Sterne für Jan Wallentin: Strindbergs Stern (S. Fischer)

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