Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Truman Capote und Harper Lee

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Unser schiefes Bild von der „Roten Kapelle“: Anne Nelson hat sich auf Spurensuche begeben und in ihrem „Meisterwerk“ (Hans Mommsen) Die Rote Kapelle. Die Geschichte der legendären Widerstandsgruppe (C. Bertelsmann) einiges geradegerückt.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Ein Porträt über Truman Capote und Harper Lee: Alexandra Lavizzari Glanz und Schatten (Edition Ebersbach).

Martin Halter über Axel Simons Romandebüt Tatütata für Peter Sputnik (Rowohlt Berlin).

Eine „lesenswerte Novelle“: Joseph Karol Smith Der Wolf (Berlin Verlag).

Nicht jede Beruhigungspille ist eine chemische Keule: Brigitta Bondy Psychopharmaka (C.H. Beck): Endlich ein Buch, das die Vor- und Nachteile der gängigsten Präparate darstellt, meint Robert Jütte.

Die Welt

Kein Buch, aber sicher bald eine DVD: Das Doors-Filmporträt When You’re Strage ist angetreten, gegen den Oliver Stone-Kitschfilm anzustinken. Was man so bisher gehört hat: Es gelingt ihm wohl mühelos.

Süddeutsche Zeitung

Gustav Seibt sähe das Berliner Schloss gern als ein modernes Bibliotheks-, Medien- und Kulturzentrum.

Helmut Walser Smith „zeigt ein Schreckenspotential, an dessen Aufhäufung die Jahrhunderte Gearbeitet haben“. So Gustav Seibt über Fluchtpunkt 1941. Kontinuitäten der deutschen Geschichte, Reclam.

„Für Juni könnte man den Begriff Polder-Western einführen“, findet Jutta Person. Gerbrand Bakkers neuer Roman ist bei Suhrkamp erschienen.

Im Münchner Literaturhaus ging es um den Stellenwert der Übersetzer. Lynn Scheurer berichtet (s.dazu auch unser Bericht von gestern [mehr…])

Galiani verkündet, dass der autobiographische Roman Rabenliebe des neuen Bachmann-Preisträgers Peter Wawerzinek am 19. August erscheint.

Hartmut Ostrowski, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann AG hat beim NRW Medienforum 2010 einen Vortrag gehalten und fordert, ein höheres Augenmerk auf die Kostenseite zu legen. Dennoch verstehe er das Jammern der Branche nicht: „Wenn ich mit Unternehmern aus anderen Industrien zusammenkomme, dan bekomme ich häufig zu hören: Ihr seid so gut durch die Krise gekommen. Warum ist ausgerechnet die Branche, die in den Medien am meisten bejammert wird, eigentlich die Medienbranche selbst?“

Neue Zürcher Zeitung

„Nicht schweigen, sondern hinschauen“: Unter diesem Titel erscheint ein Portrait über die israelische Übersetzerin und Verlegerin Ilana Hammerman. Hammerman ist vielfach ausgezeichnete Übersetzerin deutscher und französischer Literatur, die als Verlegerin und Publizistin wie auch in ihrem Privatleben eigene – und nie bequeme – Wege ging, hier zum Weiterlesen.

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