Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Vaculíks „Meerschweinchen“ sind nach Jahrzehnten wieder lieferbar

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch. Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?

Frankfurter Rundschau

Heute nix außer der Nachricht, daß in Kuba die Memoiren von Fidel Castro erschienen sind – auf 1000 Seiten. Und da geht’s nur um seine Kindheit. Vielleicht interessant für die, die ihm zu runden Geburtstagen schmierige Ergebenheitsadressen schicken.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Eine brillante Interpretation: Heinrich Meier Über das Glück des philosophischen Lebens (C.H. Beck).

Endlich einmal wieder veröffentlicht: Ludvík Vaculíks großartiger Roman Die Meerschweinchen (diaphanes) – seit Jahrzehnten gab’s das Buch nur antiquarisch: Ob da noch mehr kommt?

Annotationen
Erika Tophoven Glückliche Jahre (Matthes & Seitz) und Brian Clegg Vor dem Urknall (Rowohlt}.

Personalien der Woche
Klaus Theweleit wird 70, Inge Jens 85.

Neue Wirtschaftsbücher
Henning von Vieregge Der Ruhestand kommt später (FAZ Buch) und Wolfgang Babeck Einführung in das australische Recht (C.H. Beck).

Régis Jauffret hat in Frankreich einen Roman aus dem Fall Fritzl gemacht. Claustria heißt der doppelbödige Titel des Buches.

Die Welt

Gefeierte Debütantin: Olga Grjasnowa Der Russe ist einer, der Birken liebt (Hanser).

Süddeutsche Zeitung

Ein kafkaesker Krimi: Philippe Claudel Die Untersuchung (Kindler).

Manfred GeierAufklärung ([Rowohlt).

Eco hat seinen Roman Der Name der Rose revidiert. Scheint aber nicht viel zu sein. Die Korrekturen will Hanser in eine Neuauflage einarbeiten.

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