Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und viele „letzte Worte“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?

Frankfurter Rundschau

Ist Natur eine Ersatzreligion geworden? Andreas Möller geht dieser Frage in Das grüne Gewissen (Hanser) nach.

„Unsere Heimat ist die Langeweile“: Judith Kuckart Wünsche (DuMont).

Erzählungen aus dem heutigen Griechenland: Christos Ikonomou Warte nur, es passiert schon was (C.H. Beck).

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Ein Dichter ist zu entdecken: Jan Wagner hat Robin Robertson übersetzt. Am Robbenkap heißt der Band in der Edition Lyrik Kabinett bei Hanser.

Annotiert
Johann Gottfried Seume Apokryphen (Lumpeter & Lasel)

Neue Sachbücher
Arnd Morkel Marcus Tullius Cicero (Königshausen & Neumann).

Auftakt zu zwei Vorlese-Wochen: Morgen öffnet die Begleitausstellung „Bin ich in Frankfurt der Flaneur geblieben“ zu Siegfried Kracauer. Sein Roman Ginster (Suhrkamp) steht in diesem Jahr im Mittelpunkt der Aktion „Eine Stadt liest ein Buch“.

Gina Thomas berichtet von der Buchmesse in London: „Flucht in Qualität“.

Demnächst erscheint bei Klett-Cotta eine Auswahl von 439 Zitaten, die Ernst Jünger als „Letzte Worte“, also Äußerungen von Sterbenden, gesammelt hat. Jörg Magenau ist Herausgeber des Bandes, und die FAZ gibt schon mal einen Vorgeschmack auf das, was uns im Buch erwartet.

Süddeutsche Zeitung

Interview mit Arundhati Roy über Armut in Indien: „Es ist ein jobfreies Wachstum“.

Ein „dystopischer Familienrom, der sich selbst aus den Angeln hebt“: Peter Buwalda Bonita Anvenue (Rowohlt).

Erkundungen des Wissens-Prekariats: Martin Mulsow Prekäres Wissen. Eine andere Ideengeschichte der Frühen Neuzeit (Suhrkamp)

Marburg (also das DLA) hat Kafkas Mäusebrief an Brod erworben. Kafka und den Mäusen (vor denen er sich fürchtete) ist auch die Ausstellung Kafkas Mäuse gewidmet, die bis 7. Juli in Marbach zu sehen ist.

Alexander Menden mit einem Messebericht aus London – dort ist die Türkei Schwerpunktland..

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.