Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und wen die Chinesen nach Frankfurt lassen

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

„Der Nobelpreis für Herta Müller ist ganz und gar verdient“, findet Mircea Cartarescu.

Christian Schlüter schreibt einen Nachruf auf Raymond Federman.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Christine Ebert-Schifferer hat bei C.H. Beck einen neuen Band über Caravaggio vorgelegt.

„Das Genie bin doch ich!“: David Albaharis Roman Ludwig (Eichborn) sei die “grandiose Schmähschrift eines Verschmäten“, so Gisa Funk.

Annotationen
Martin Krieger Tee (Böhlau) und Boris Groys Einführung in die Anti-Philosophie (Hanser).

Warum ich mich nicht für Politik interessiere erklärt Beatrice von Weizsäcker bei Lübbe.

Eine ganze Seite zu Herta MüllerRichard Griebe war sogar an ihrem Geburtsort.

Felicitas von Lovenberg über die neuen deutschen Romane des Herbstes – und Helmut Mayer über die brandaktuellen Sachbücher.

Unter „Personalien der Woche“ Michael Köhlmeier, der am 15. Oktober 60 Jahre alt wird.

Neue Wirtschaftsbücher
Weltbankentwicklungsbericht 2009 (Droste), Roland Vaubel The European Institutions as an Interest Group (Institute of Economic Affairs) und Lisa Nihaus Die Blindgänger (Campus).

Die Welt

Groß auf Seite 3: Die Buchhandlung lebt! Uwe Wittstock hat sich im Frankfurter Buchhandel umgesehen.

Yan Lianke hat die höchsten Preise erhalten, kommt aber nicht nach Frankfurt. Der chinesische Schriftstellerverband wollte ihn halt nicht dabeihaben…

Heute eröffnet die Berliner Humboldt-Universität ihr Grimm-Zentrum, mit 2,5 Millionen Bänden die größte Freihandbibliothek Deutschlands.

Kleine Meldung, aber große Bedeutung: Angela Merkel hat in ihrem wöchentlichen Video-Podcast angekündigt, sich international für die Einhaltung des Urheberrechts auch im Internet einsetzen zu wollen.

Süddeutsche Zeitung

Nur 100 chinesische Schriftsteller dürfen nach Frankfurt, darunter auch ein Parteikader, der mit einem Gedicht selbst die dümmsten sowjetischen Stalin-Hymnen toppt. Her Wang hat’s verbrochen.

Peter Kunisch mit einem Nachruf auf Raymond Federman.

Abgedruckt wird die Lobrede von Martin Mosebach auf Eckhard Henscheid zur Verleihung des Jean-Paul-Preises 2009.

Die Geschichte der Geheimdienste erzählt Wolfgang Krieger bei C.H. Beck.

Tobias lehmkuhl rezensiert die Hörbuchededition Chronik der Gefühle von Alexander Kluge bei Kunstmann.

Da die gesamte Redaktion ab morgen in Frankfurt ist, gibt es das nächste „Umgeblättert“ erst wieder am nächsten Montag.

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.