Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Wieviel Theologie steckt in Joel Spazierer?

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Heute ist Welttag des Buches! Den Feuilletons ist das eher nicht anzusehen.

Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?

Frankfurter Rundschau

Nordkorea als Staat, der auch das Zwischenmenschliche usurpiert: Adam Johnson Das geraubte Leben des Waisen Jun Do (Suhrkamp).

Protest gegen die Vergaberichtlinien des Deutschen Jugendliteraturpreises: 400 Autoren und Illustratoren schreiben einen Offenen Brief an Kristina Schröder (das ist die zuständige Bundesministerin), weil nicht ganz einzusehen sei, daß z.B. mit diesem Preis Übersetzungen von längst (im Ausland) bekannten Werken geehrt werden. Also Werke sind, die sich, wenn auch woanders, längst durchgesetzt haben.

„Kunstfertig“ in der Schilderung von Elend und Versagen: Inger-Maria Mahlke Rechnung offen (Berlin).

Im Wirtschaftsteil
ver.di setzt seinen Streit bei der Post noch bis Ende der Woche fort. Bisher seien 800.000 Briefe und 700 Pakete liegen geblieben.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Wiederbelebung der DDR in schwarzweißen Tönen“: Torsten Schulz Nilowsky (Klett-Cotta).

Neue Sachbücher
Rolf Elberfeld Sprache und Sprachen (Karl Albert])

Süddeutsche Zeitung

Stephan Speicher mit einer großen Rezension zu Michael Köhlmeiers neues Roman Die Abenteuer des Joel Spazierer (Hanser). Speicher untersucht die theologischen Anspielungen, die diesen Schelmenroman um einen bösen Helden durchziehen.

„Kirche im Wandel?“: Rudolf Schlögl Alter Glaube und moderne Welt (S. Fischer).

Das politische Buch
Michail Gorbatschow Alles zu seiner Zeit (Hoffmann und Campe).

Christian Semler Kein Kommunismus ist auch keine Lösung (taz Verlag).

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