Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und wird Gustav Meyrink jetzt wiederentdeckt?

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Judith von Sternburg sinniert darüber, wann eigentlich anspruchsvolle Literatur gelesen wird. Im Urlaub im Strandkorb zum Beispiel? Da will man ja eigentlich entspannen! Aber wann denn dann? Gute Frage…

Michael Hagners Roman Der Hauslehrer (Suhrkamp) untersucht einen alten Mißhandlungsfall.

Heute, genau zum 150. Todestag von Schopenhauer, ein großer Artikel von Otto A Böhmer, der bei C.H. Beck Schopenhauer oder Die Erfindung der Altersweisheit vorgelegt hat.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Molly Norris ist Karikaturistin. Sie lebt in Seattle. Weil sie Mohammed gezeichnet hat, wird sie mit dem Tod bedroht. Jetzt ist sie verschwunden.

Renaissance für Gustav Meyrink? Hartmut Binder hat bei Vitalis die Biographie des einstigen Bestsellerautors veröffentlicht, und in Amsterdam ist In de Pelikaan Theodor Harmsens Buch unter dem schönen Titel Der magische Schriftsteller Gustav Meyrink, seine Freunde und sein Werk, beleuchtet anhand eines Rundgangs durch die Meyrink-Sammlung der Bibliotheca Philosophica Hermetica, Amsterdam, unter Verwendung weiterer Sammlungen herausgekommen. Roland Reuss ist von beiden Bänden begeistert.

Nicolai Lilin Sibirische Erziehung (Suhrkamp).

Seit ein paar Tagen ist der Nachlass von David Foster Wallace zugänglich. Am Harry Ransom Center der University of Texas in Austin. Sein letzter, unvollendeter Roman, erscheint am 15. April 2011 bei Little, Brown & Co..

Die Welt

Sofi Oksanen ist 33 und schreibt Frauenromane. Über Estlands Traumata. Wie z.B. Fegefeuer, eben erschienen bei KiWi).

Ein Doku-Reportage-Comic über den Bosnien-Krieg: Joe Sacco Bosnien (Edition Moderne).

Süddeutsche Zeitung

Auch hier (noch einmal): Schopenhauer. „Ein Nachruf aus gegebenem Anlass“ von Manfred Geier.

Der Historiker Hermann Vinke wird heute 70. Und nur die SZ hat dran gedacht.

Eine ganze Seite für den Briefwechsel 1939-1964 zwischen Hannah Ahrend und Gershom Sholem (Suhrkamp): „ein einzigartiges Dokument der Zeitgeschichtwe und des deutsch-jüdischen Geistes im 20. Jahrhundert“, findet Jens Malte Fischer.

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