Bücher und Autoren heute in den Feuilletons von FAS und WamS: Ken Follet möchte nicht mit Kafka tauschen, gedruckte Bücher gibt es noch in 50 Jahren – und die BRIGITTE startet Serie: „Die neuen Bücher“

Auch sonntags blättern wir für Sie durch die beiden führenden Zeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch. Diesmal ergänzt durch einen Hinweis auf die neue BRIGITTE.

In der neuen Ausgabe(21/2010) der BRIGITTE startet das Magazin eine Serie „Die neuen Bücher“ – diesmal die Top 20 aus „Fantasie und Historie“ – auf zum Kiosk – und entdecken Sie auch „alte“ Neuerscheinungen, etwa Die Wikinger kommen (Hoffmann und Campe)

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Frank Schirrmacher noch einmal zum „Fall Sarrazin„: „Frau Merkel sagt, es ist alles gesagt“, aber es „geht eben doch um nichts mehr als die Meinungsfreiheit“. Und Nils Minkmar findet eine neue Deutung zu Deutschland schafft sich ab: „ein klassischer Bildungsroman. Mittelbegabter, fauler Junge entdeckt die Literatur und rettet sich selbst. Jetzt verachtet er alle, die nicht so geworden sind wie er.“

Zwei Seiten zu Ernst Jünger und dessen Kriegstagebuch 1914-1918 (Klett-Cotta), darin auch dazu ein Gespräch von Thomas Hettche mit Michael Klett (Flammarion) und ein Aufsatz von Jorge Luis Borges über Jünger aus Ein ewiger Traum (Hanser).

„Vergiss, dass alles wahr ist“: Peter Körte über Don Winslows „mörderisches Epos über den mexikanischen Drogenkrieg“ Tage der Toten (Suhrkamp).

„Berlin, unlängst“: Volker Weidermann über den „Regalhändler“ Rafael Horzon, der mit Das weiße Buch „das lustigste Buch über Mitte“ geschrieben habe (Suhrkamp). (Anm. d. Red.: So ganz sicher sind wir nicht, ob Horzon wirklich ein „Regalhändler“ ist – aus unserer Sicht ist auch das Teil einer neuen Literatur-Gesamtinszenierung, von langer Hand vorbereitet – aber auch wir sagen: eine großartige Flunkerei; mehr darüber in BuchMarkt 9/2010 in der Rubrik Klatsch & Tratsch.)

„Es geht um die Opfer“: Auch Dirk Schümer findet, Stephanie zu Guttenberg habe mit Schaut nicht weg „ein großartiges Buch geschrieben“ (Herder).

Im WIRTSCHAFTSTEIL macht uns Bertelsmann-Chef Hartmut Ostrowski Mut: Gedruckte Bücher gibt es noch in 50 Jahren.“

„Manager-Moden kommen und gehen, nur der Glanz Berthold Leibingers strahlt immerdar.“
Das steht über seiner Autobiographie ist im Murmann Verlag, Hamburg erschienen.

Und noch entdeckt: Ein Gespräch mit dem „ängstlichen Flieger und mutigem Raucher“ Alexander Marguier über sein Buch Lexikon der Gefahren (DuMont).

Welt am Sonntag

„Ohne sich vergleichen zu wollen“: Sascha Lobo macht mit Strohfeuer Rowohlt Berlin) jetzt „irgendwas mit Literatur“, wie Peter Praschl schreibt.

Und Ken Follet möchte nicht mit Kafka tauschen, wie er im großen Interview mit Sven Michaelsen vor dem Start von Sturz der Titanen (Bastei Lübbe) verrät.

„Die Legende vom Frontschwein“: Ein englischer Historiker hat in Hitler´s First War untersucht, was er wirklich im 1. Weltkrieg erlebt hat (Oxford University).

Im REISE Teil: Ein Auszug aus Vietnam (Ellert & Richter).

Und im STIL Teil: Loki Schmidt hat ein Buch für Naturfreunde geschrieben, ein Auszug draus wird gedruckt Rowohlt).

Und auf S. 40 verrät Dussmann-Chef Thomas Greiner: „Ich arbeite über dem Paradies“ – sein Büro in Berlin liegt nämlich über dem Kulturhaufhaus.

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