Bücher und Autoren heute in den Feuilletons von FAS und WamS (und heute auch mal BamS) – und warum Kindern das Lesen schwerfällt

Auch sonntags blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Kurze Meldungen: Sir Andrew Motion, ehemals Poet Laureate des Vereinigten Königreichs, hat eine Fortsetzung der Schatzinsel geschrieben; wir dürfen aber erst 2012 mit dem Buch rechnen …; ein Fan-Brief von Salinger an Hemingway wird jetzt erst gezeigt.

„Es ist schockierend einfach, etwas zu bewirken“: Julia Ecke im Gespräch mit Dave Eggers über „engagiertes Schreiben, Lesen in der Badewanne und die Zeitung als Medium der Zukunft“. (Sein neues Buch Zeitoun gibt’s vorerst nur in den USA, erst nächstes Jahr bei KiWi).

„Wie Budapest die Welt verändert hat“: Johanna Adorján über die US-Schriftstellerin Kati Marton, die „zwei Bücher geschrieben hat, die nicht nur für Ungarn absolut lesenswert sind“: Auf Deutsch gibt’s davon bisher nur Die Flucht der Genies (Andere Bibliothek).

Welt am Sonntag

„Rückkehr der Lockerkeit“: Katrin Weber-Klüver über die Klassikerfrage „Wie erziehe ich meine Kinder richtig?“. Jetzt würden nach den „Experten“ die Eltern die Deutungshoheit übernehmen – sie hat drei neue Bücher zum Thema gelesen und „Selbstbefreiungsbücher entdeckt“: Der alltägliche Erziehungswahnsinn (Westend), Kinderkacke (HoCa) und Eltern an die Macht (Ullstein).

„So krass ist nur das ungelebte Leben“: Andreas Rosenfelder hat Airen getroffen, „Deutschlands anonymsten Schriftsteller“: I Am Airen Man ist gerade bei Blumenbar erschienen – in der WamS dazu ein Auszug aus seinem Tagebuch-Text über die Woche, in der das Plagiat von Hegemann bekannt wurde.

„Verwirrte Jungs“: Manfred Schwarz über Christopher Isherwood, der mit Löwen und Schatten (Berenberg) „ein Schlüsselwerk der englischen Literatur“ geliefert habe.

Und dazu ein Gespräch mit dem Hirnforscher Ernst Pöppel – der erklärt, warum vielen Kindern das Lesen schwerfalle: „Die Zeilen der Bücher sind einfach zu lang.“

Ach ja, Jamie Oliver hat eine neue Mission: „Er will uns zu gesunden Menschen machen“ – ein Interview mit ihm im STIL-Teil. Und beim Thema fällt uns noch ein Beitrag „Der Gastromade“ auf – gemeint ist die Geschichte über Curnonsky, den Begründer der modernen Restaurantkritik und Vater des Guide Michelin, die Inge Huber bei der Collection Rolf Heyne erzählt hat.

BILD am Sonntag

„Bestseller am laufenden Band“: Ein Zweiseiter über das Mutter-Tochter-Duo P.C Cast und Kristin Cast, das derzeit mit ihrer House of Night-Serie Furore macht. Im Interview verraten die beiden Schriftstellerinnen, dass sie nicht auf der „Twilight“-Welle mitreiten wollten, sondern mit ihren Vampir-Internat-Geschichten längst begonnen hatten, bevor Stephanie Meyers Bücher auf den Markt kamen. Seit Freitag ist nach Gezeichnet mit Betrogen der zweite Cast-Titel im Handel (bei S.Fischer/FJB).

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