Bücher und Autoren heute in den Feuilletons von FAS und WAMS – und „Im Folterkeller der Fiktion“ und „Was machen die Geschäfte, Michael Haentjes?“

Auch sonntags blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?

Frankfurter Allgemeine

„Der Opferreflex ist auch ein aggressiver Refelex“: Ein Interview mit Peter Menasse über sein Buch Rede an uns(edition a).

„Supermöglich“: Hermann Kurzke hat das Leben von Georg Büchner in seinem „großartigen Buch“ neu erzählt, bei C.H.Beck. Volker Weidermann hat es gelesen und verspricht, wir werden jetzt im Büchner Jahr „sicher noch oft“ darauf zurück kommen. Soll man also als Sortimenter gleich eine Partie kaufen?

„Wie man Männer unterbricht“: Ein Gespräch mit Madeleine Albright; das Buch Winter in Prag der früheren US-Außenminsterin über ihre Kindheit ist gerade bei Siedler erschienen [mehr…].

„Werte mal“: Michael Sandel will mit Gerechtigkeit „die Moral vor den Moralisten retten“ (Ullstein).

Welt am Sonntag

In POLITIK:

„Bin ich jetzt reaktionär?“: Ein Vorabdruck aus Bin ich jetzt reaktionär? von Reinhard Mohr (Gütersloher Verlagshaus).

In KULTUR:

„Wer sich schämen sollte“: Richard David Precht hat mit Anna, die Schule und der liebe Gott (Goldmann) „ein Buch über unser Schulsystem geschrieben“, der Rezensent findet: „braucht niemand“.

„Im Folterkeller der Fiktion“: „Der Roman zur Koreakrise“ Das geraubte Leben des Waisen Jun Do von Adam Johnson, gerade mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet, erzählt „von einem Land, wo der Wahnsinn Normalität“ ist (Suhrkamp).

„Der Mann, der zuviel weiß“: Eine Story über den Autor Gérard de Villiers und seine Spionageromane.

Dazu noch eine Story über die neue Auflage von Diagnostisches Handbuch Psychischer Störungen, die im Mai bei Springer erscheint.

In FINANZEN:

„Wir sind eine Mischbude“: Michael Haentjes „hat mit der Edel AG alle Höhen und Tiefen durchlebt“, der frühere „Börsenstar, Pleitekandidat, erfolgreicher Unterhaltungskonzern“ wird deshalb von Stephan Maaß gefragt: „Was machen die Geschäfte?“

In STIL:

Schöne Vorstellung von fünf Kochbüchern, die „nicht nur Vegetarier ins Schlaraffenland“ führen:

Rezepte für einen italienischen Sommer (Phaidon)

Die neue vegetarische Küche (Gerstenberg)

Zum Glück Gemüse (Phaidon)

La Veganista (GU).

Kochen für Teilzeitvegetarier (GU).

In REISE:

„Balkanische Elegien“: Vorgestellt wird (wie auch gestern schon) der Bildband Kosovo (Benteli).

Sowohl FAS als auch WAMS haben heute jeweils ganzseitig ihre Interviews mit Allen Frances (NormalDumont) gedruckt. Beide (unterschiedlich) sehr eindrucksvoll illustriert. Ebenfalls in beiden Zeitungen: Houellebecqs neue Gedichte mit schönen Zusammenfassungen des französischen Presserummels. Fazit der WAMS: der neue Houellebecq sei houellebecqiger denn je.

Das war es auf den ersten Blick; wenn wir in anderen Rubriken noch was entdecken, wird’s im Laufe des Tages nachgeliefert.

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