Bücher und Autoren heute in WamS und FAS – mit Vorfreude auf den neuen Tellkamp

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Welt am Sonntag

„Tellkamps Rückkehr“ feiert die WamS und freut sich auf kommende Woche, wenn das Buch Reise zu blauen Stadt bei Insel erscheint. Vorab bringt sie das Faksimile eines Gedichts, das er exklusiv für die Zeitung noch einmal niedergeschrieben hat: „Xenia Crusoe, Arbeiterin in der Fischfabrik“

„Wer braucht schon Buchkritiken?“, fragt das Blatt weiter hinten und hat den Relaunch von Literaturen unter die Lupe genommen. Sören Kittel ist angetan: „Neues Layout, weniger Redakteure, insgesamt gefällliger. Und besser als gedacht.“

Ansonsten wieder einige Inserate, von denen der Buchhandel vorab leider nicht informiert wurde.

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Frank Schirrmacher beschäftigt sich mit der „Revolution der Piraten“. Man sollte mit ihnen reden, meint er und räsoniert darüber, was ihr Betreten der Welt der Politik bedeute.

„Ein Element von Schönheit und Pathos“ ist ein Interview mit Nick Cave überschrieben. Darin geht es über dessen Roman Der Tod des Bunny Munro (Kiepenheuer & Witsch). Cave, der zwar drei Jahre in Berlin gelebt hat und trotzdem kein Deutsch spricht, findet, dass Song-Texte schreiben immer noch schwieriger ist als einen Roman zu verfassen. Denn da gäbe es nicht immer wieder weiße Blätter, auf denen man bei Null anfangen müsse. Die Leser werden entscheiden.

Auszüge druckt die Zeitung aus dem Buch Der gebrauchte Jude. Selbstportrait von Maxim Biller, das bei KiWi am 26.9. erscheint (steht sogar extra drunter).

„Das Dunkle bleibt im Dunkeln“ heißt es über Reinhard Mehrings Biografie Carl Schmitt. Aufstieg und Fall bei C.H.Beck. Der habe sich um Nüchternheit bemüht und „übertreibt dabei“, so Julia Encke.

Und dann klärt man noch die Frage in pro und contra: „‚Die Blechtrommel‘ wird fünfzig, Sigmar Gabriel ist es schon: Sollten beide in Zukunft eine größere Rolle spielen?“

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