Heute in den Feuilletons: u.a. Anselm Kiefer im Gespräch

Frankfurter Rundschau

Unter der Headline Man hat schon vieles erlebt werden die „Anzeichen für einen Verkauf der Buchhandelskette Weltbild“ reportiert; dazu schreibt die Schriftstellerin Oya Baydar über das „Dilemma des türkischen Staates, die neue Mittelklasse und die Auslandstürken“ und damit über den Hintergrund ihres Buches „Verlorene Worte“, das am 15. August bei claassen erscheint.

Noch besprochen „Die Jahre sind mein Lebensglück“ (Hrsg. Petra Müller, Rainer Wieland), die 17 Autoren über das Alter befragt haben: „Achtzig mag bei Damen wie Dorothy Parker Eleganz haben, bei anderen dieses Alters meldet sich oft eine die Jugend neidisch machende Schamlosigkeit“.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Anselm Kiefer im Gespräch: „Der Dinosaurier im Hinterkopf“; dazu eine hymnische Rezension des Hörbuchs „Vom Winde verweht“ – über das „bezauberndste Miststück der Literatur.“ Die Rezensentin Sandra Kegel wünscht sich, „die 2 CDs würden nie zu Ende gehen.“.

Die Welt

Eckhard Fuhr kommentiert unter „Christa Wolfs 1968“ ihr Interview gestern mit der FR. Weiterlesen

Dazu heute in der Beilage: Die Literarische Welt ein Beitrag von André Brink über „sein Südafrika“ aus Anlass seines Buches „Die andere Seite der Stille“ , das im August im Osburg Verlag kommt.

Dazu eine schöne Rezension („Die Ehe ist ein Willensakt“) des schönen Buches „Pippa Lee“ von Rebecca Miller (S. Fischer) und als Buch der Woche „Universitätsmamsellen“ (E. Kleßmann, Eichborn)

Süddeutsche Zeitung

Der Historiker Hans Ulrich Wehler hat seine deutsche Gesellschaftsgeschichte vollendet. Die SZ befragt ihn aus Anlass des 5. Bandes, der Ende August bei C.H. Beck kommt.

Jens Bisky schreibt „Ein Mann der Gnade“ zum Tode des Schriftstellers Anatoli Pristawkin und Tobias Lehmkuhl („Ein Strauß Nelken“) zum 70. Geburtstag von Helga Königsdorf.

Groß von Lothar Müller besprochen der Roman „Der Wapshot-Skandal“ (von John Cheever (DuMont) sei „die Sexualität das Kraftwerk des Lebens“.

Besprochen werden „zwei nützliche Bücher über die polnische Nachbarn“ (Stefanie Peter: „Alphabet der polnischen Wunder“ (Suhrkamp) /Matthias Kneip: „Polenreise“ (House of the Poets, Paderborn).

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