Jede Menge Bücher und Autoren heute in den Feuilletons von FAS und WamS – und „die deutsche Literatur des Frühlings“

Auch sonntags blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

„Liebe, Bier und Wahrheit“: Volker Weidermann fasst „die deutsche Literatur des Frühlings“ zusammen: „Hermann Kant erfindet sich ein Heldenleben, Moritz Rinke wird unter Symbolen begraben, Anne Weber verliert sich an den falschen Prinzen, und Frank Schulz trinkt und küsst und feiert“.

Es geht um die Bücher Kennung, Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel, Luft und Liebe, Mehr Liebe. Dazu werden in dem Beitrag Jan Faktors (Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag) (KiWi) und Die Leinwand von Benjamin Stein (C.H. Beck) besprochen.

„Im Labyrinth der großen Irrtümer“: Henning Ritter über die bei Random House USA erschienene Biografie Koestler. The Literary and Political Odyssey of a Twentieth-Century Sceptic, in der sich „die Alpträume und Hoffnungen des letzten Jahrhunderts“ wiederfinden.

„Noch mehr Morden im Norden“: Peter Körte über Jo Nesbøs Der Leopard (Ullstein).

„Zärtliche Chaoten“: Gemeint ist Mark Twain Tom Sawyer und Huckleberry Finn (Hanser).

„Leben und dann?“: Johanna Adorján lobt Julian Barnes Nichts was man fürchten müsste (K&W).

„Muss es immer Kaviar sein“: Peter Richter über Martin Suter Der Koch – ein „Bestseller und trotzdem super“.

„Mehr Licht“: Niklas Maak hat (endlich!, das Buch ist aus dem Vorjahr) Das Schicksalsschiff von Rosine de Dijn (DVA) entdeckt, das „viel Licht“ in die dunkle Geschichte der Deutschen ins Lateinamerika der Kriegszeit bringt.

„Die dunklen Zonen der Phantasie“: Paul Ingendaay groß über Dein Gesicht morgen von Javier Marías (Klett-Cotta).

„Der Mann ohne Gesicht“ meint Georg Kleins Roman unserer Kindheit (Rowohlt). Julia Encke: Er erzählt so genau über eine Jugend in Augsburg, „dass uns die Luft wegbleibt“.

Dazu noch besprochen: Berlin Palace von Jörg-Uwe Albig (Tropen), ]Diethmar Dath} Rosa Luxemburg und Deutschland macht dicht (beide Suhrkamp).

„Leute, die an Wunder glauben“: Alice Munros frühe Kurzgeschichten Tanz der seligen Geister gibt es jetzt auf Deutsch bei Dörlemann.

Zwei kleine Meinungen noch zu: Das „großartige“ Buch Gods Pocket von Peter Dexter gibt es „endlich“ auch auf Deutsch Liebeskind).

Und Gerhard Matzigs Buch Meine Frau will einen Garten Goldmann) sei „hochkomisch“.

Dort gibt es noch ein Buch über die wahren Essfreuden: Jon Flemming Olsen, der Mann, der als Imbisswirt „Ditsche“ die Biere serviert, hat einen Fritten-Humboldt verfasst. (GESELLSCHAFT, S. 54).

Welt am Sonntag

Ja, die Buchmesse steht vor der Tür, auch hier natürlich die WalserTagebücher, dazu Georg Kleins Roman unserer Kindheit, der Favorit für den Preis der Buchmesse sei. Und auch die anderen angesagten Bücher (s. o.): ua. Julian Barnes hat ein „(wunderbares, zuweilen komisches Buch über ein schreckliches Thema geschrieben: Unseren Tod“.

Dazu: Vikas Swarups Immer wieder Ghandi sei ein „Ein neuer Slumdog Millionaire“ (KiWi).

„Bosnien, ein Abgrund“ meint Freelander von Milenko Jergovic Schöffling & Co.).

Und eine Seite mit prächtigen Krimi-Tipps:
Josh Bazel Schneller als der Tod (S. Fischer),
Dennis Johnson Keine Bewegung (Rowohlt)
Ilkka Remes Tödlicher Sog (dtv)
Pablo de Santis Das Rätsel von Paris (Unions)
Shamini Flint Der Mann, der zweimal starb (Langen Müller)
Ken Bruen Jack Taylor liegt falsch (Atrium).

Im FINANZ-Teil So werden Sie Ihr eigener Finanzcoach (FinanzBuch Verlag). Und im REISE Teil entdeckt:
Auszüge von Markt Twain Texten aus Post aus Hawai (marebuch) – wunderbar!

Wieland Freund sieht „gelassen zu, wie das Buch an Bedeutung verliert. Egal, ob es im digitalen Zeitalter zum Antimedium wird – seine Magie bleibt“ – hier zu seinem Artikel vorn im Blatt.

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