Alle Bücher aus der ZEIT von morgen – diesmal mit Kinderbüchern

Hier finden Sie die Bücher, die morgen im Literaturteil der ZEIT besprochen werden. So bekommen Sie heute einen Überblick, was der Kunde morgen sucht – oder Sie auf den Büchertisch legen wollen. Und Sie können jetzt noch bestellen.

„Baustelle für alle“: Der Klimawandel ist mitten in der Gesellschaft angekommen. In den Sozialwissenschaften wird nun der Zivilisationswandel ausgerufen.

Das zeigen neue Bücher von Nicholas Stern (Der Global Deal bei C.H. Beck), Claus Leggewie und Harald Welzer (Das Ende der Welt, wie wir sie kannten bei Fischer) und von Anthony Giddens (Climate Change bei Polity Press) so Elisabeth von Thadden

Als Gedicht diesmal Jürgen-Peter Stössels „Gesternmorgenschnee“ aus Ausgewählte Gedichte im Langewiesche-Brandt Verlag.

Unter „Wir raten zu“ wird das „Durchgeknallte“ Naked Lunch von William S. Burroughs bei Nagel & Kimche empfohlen.

„Seitdem das Wünschen wieder hilft“: Ursula März schwärmt von Thomas Glavinics Das Lebens der Wünsche (Hanser): „Eine märchenhafte Parabel über einen Mann, der vom Leben zu viel wollte.“
Die Kriminalroman empfehlung trifft Das Geld war schmutzig (Zsolnay). Darin beschreibt Richard Stark mit seinem immer gleichen Protagonisten „seit 1962 den idealen FDP-Kandidaten“, heißt es dazu bissig unter „Der Traummann“

„Metaphysik des Tumors“: Bücher über Krebs und Tod haben Konjunktur. Wozu brauchen wir eine literarische Sterbebegleitung?“ fragt Iris Radisch und spricht über

Jürgen Leinemanns Das Leben ist der Ernstfall welches bei Hoffmann und Campe erschienen ist,
Georg Diezs Der Tod meiner Mutter und
Christoph Schlingensiefs So schön wie hier kann es im Himmel gar nicht sein, beide bei Kiepenheuer & Witsch.

Diesmal auch mit Kinder- und Jugendbuch

„Warum Ausbeutung?“ fragen Michaël Escoffier und Éléonore Thuillier (Ill.) in ihrem Buch Der kluge kleine Hase, erschienen bei Baumhaus. Benedikt Erenz meint: „Ein böses kleines Hasenbuch stellt eine ganz einfache Frage“

„Glück im Strudel der Zeiten“: Chen Jianghong erzählt von seiner Kindheit in der Kulturrevolution. Er mixt den Comic mit Holzstichen der Ming-Zeit und Pop-Art mit der Lithografie der zwanziger Jahre. Damit kann er die ganze Famile unterhalten sagt Tilman Spengler zum neuen Kinderbuch von Chen JianghongAn Großvaters Hand (Moritz Verlag)

„Weglaufen geht nicht“: Elisabeth Wehrmann sagt zu Beate Teresa Hanikas Roman Rotkäppchen muss weinen (Fischer): „Was fühlt ein Kind, das nichts fühlen will? Beate Teresa Hanika schreibt leicht, fast poetisch über ein Mädchen, das missbraucht wird“

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