Bücher und Autoren in den neuen Ausgaben von „Cicero“ und „Monopol“

Jeden Monat blättern wir für Sie kurz vor Erscheinen durch die neuen Ausgaben von Civero und Monopol – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Cicero

Viktor Jerofejew schreibt über die Tiefenpsychologie des Siegs Russlands über Deutschland. Ein tiefsinniger, vielfältiger Einblick in eine transgenerationale Konstante. Lakonisch und informiert zugleich.

Salman Rushdie: „Wenn Pakistan nicht endlich befriedigende Antworten liefert über seinen Umgang mit Al Qaida, ist es an der Zeit, das Land aus der Völkergemeinschaft auszuschließen“

Herta Müller erklärt in ihrer Rede zu Ehren von „Human Rights Watch“, warum privates Engagement für die Menschenrechte nötig ist

Huberta von Voss besucht Louis Begley in New York und streift mit ihm durch seine Bibliothek: „Hier liest ein geistig fordernder Ästhet, ein Perfektionist“

Joachim Sartorius stellt ein Gedicht von Péter Nádas vor: „Wo ist die Freiheit auffindbar“

Außerdem: die Kolumne von Robin Detje über Bernadette Conrad („die größte unbekannte Schriftstellerin Amerikas“, C.H. Beck), über Michaela Karls Dorothy Parker Biografie („schon befürchtet man das Schlimmste. Aber alles wird gut“, Residenz) und über Dorothy Parker selbst („aparte Miniaturen…, Konzentrate aus je einem Drittel Gin, Sünde und Lebenslüge“, Kein & Aber)

Monopol

Phaidon porträtiert den Designer Dieter Rams. Nach dem Katalog aus dem Gestalten-Verlag das zweite Buch innerhalb kurzer Zeit über ihn. „Brauchen wir wirklich noch ein Buch über mich?“ hat Rams gefragt. Eine Rezension von Silke Hohmann mit amüsantem Seitenhieb auf Leute, die Rams „mit Komplimenten überhäufen, weil sie wünschen, von ihm bemerkt worden zu sein.“
Sophie Lovell (Hg.): As Little Design as Possible. The Work of Dieter Rams. Phaidon

„Wie das Gehirn in der Informationsgesellschaft verformt wird“ versucht ein Band von 010 Publishers zu ergründen. Ein interessanter Ansatz im Anschluss an Geleuze und Lazzarato, auch wenn die Rezensentin eine gewisse sprachliche Klarheit vermißt: Deborah Hauptmann, Warren Neidich (Hg.): Cognitive Architecture. From Biopolitics to Noopolitics. Architecture & Mind in the Age of Communication and Information 010 Publishers.

Der Direktor der Nationalgalerie Berlin, Udo Kittelmann, empfiehlt den Begründer des Romantiktourismus zur Blauen Grotte auf Capri, August Kopisch. Dafür ist jedoch der Gang ins Antiquariat vonnöten. August Kopisch: Allerlei Geister. Mährchenlieder, Sagen und Schwänke. U.a. A. Duncker 1852

Tapferer Kampf, Obsession oder Zwang – Gerrit Bartels stellt drei Neuerscheinungen vor:

Peter Kurzeck: Vorabend.( Stroemfeld)
Wolfgang Büscher: Hartland (Rowohlt)
Michele Mari: Mr. Pink Floyd (Edition Elke Heidenreich / C. Bertelsmann)

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