Bücher und Autoren in der ZEIT und im Freitag

bild(l,21345)Hier finden Sie die Bücher, die in der ZEIT und im Freitag besprochen werden. Damit Sie heute schon wissen, wonach der Kunde morgen fragt, was sie auslegen und vielleicht noch schnell bestellen sollten.

Der Freitag

Florian Schmid: Verwirrung der Zöglinge. Paul Murrays 800-Seiten-Epos Skippy stirbt (Kunstmann) ist ein Hybrid aus leichtem Pop und schwerer Kost.

Oliver Ristau: Zerbrechlicher Superheld. Jeff Lemire zählt zu den wichtigsten Comic-Autoren Nordamerikas. Nun ist der erste Teil der Geschichten vom Land auf Deutsch erschienen.

Erhard Schütz: Vom Fach- übers Populär- ins Geheim- und Durchgeknalltwissen. Literaturprofessor Erhard Schütz liest neue Non-Fiction. Diesmal geht es ums Öl, deutsche SF und eine wenig Werbung in eigener Sache.

Die Zeit

„Gott ist böse“: Ulrich Greiner findet: Der neue Roman von Philip Roth Nemesis (Hanser) geht unter die Haut.

„Wogende Pferdemähnen“: Martina Meister über Yasmina Khadras Roman Die Schuld des Tages an die Nacht: Eine „eine Liebeserklärung an ein versunkenes Algerien“ (Ullstein).

„Shoppen ist doch ganz schön“: Wolfgang Ullrich über Der Trost der Dinge von Daniel Miller (Suhrkamp): Er „hat sich in London umgesehen und herausgefunden: Konsum wärmt das Herz“.

„Schüsse auf dem Nil:“ Tobias Gohlis über den „großen spanische Autor Francisco González Ledesma“ und seinen Kriminalroman Gott wartet an der nächsten Ecke (Ehrenwirth), den es zu entdecken gilt.

Susanne Mayer rät zu: Rudolf Vrba Ich kann nicht vergeben. Meine Flucht aus Auschwitz (Schöffling).

Das Gedicht dieser Ausgabe ist von Edouard Glissant, geb. 1928 auf Martinique, Dichter, Essayist, Romanautor, Kämpfer für die poetische Vielstimmigkeit der postkolonialen Welt. Er starb am 3. Februar in Paris. Seine Bücher erscheinen auf Deutsch im Verlag Das Wunderhorn.

„Grün ist die Fahne der Hoffnung“: Wolf Lepenies würdigt in August Comte (Hanser) den Begründer der Soziologie, als Vordenker des 21. Jahrhunderts  – und das meisterlich“, wie Peter Schöttler findet.

„An der Fassade abgeglitten“: Wieder versucht sich ein Biograf an David Bowie (David Bowie-Die Biographie), dem Mann ohne Eigenschaften. Doch auch Autor Marc Spitz „läuft dabei ins Leere“ und Jean-Martin Büttner fragt: „Warum eigentlich?“ (Edel).

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