Bücher und Autoren in der ZEIT und im FREITAG

Hier finden Sie die Bücher, die in der ZEIT und im Freitag besprochen werden. Damit Sie heute schon wissen, wonach der Kunde morgen fragt, was sie auslegen und vielleicht noch schnell bestellen sollten.

Die Zeit

„Endlich Teil von etwas Großem sein“: Eine Reise mit dem Schriftsteller Nis-Momme Stockmann auf die Insel Föhr, auf der er aufgewachsen ist. Sein Roman »Der Fuchs«
möchte die Postmoderne ins Stolpern bringen.
Nis-Momme Stockmann, Der Fuchs (Rowohlt)

„Jedes Dorf ist eine Welt“: Juli Zehs neuer Roman spielt auf dem Land. Temporeich und im Breitwandformat erzählt er von den Machtspielen und Feindschaften der Provinz.
Juli Zeh, Unterleuten (Luchterhand)

„Tod aus Langeweile“: Der Algerier Kamel Daoud schreibt den »Fremden« von Albert Camus um und macht ihn sentimental.
Kamel Daoud, Der Fall Meursault – eine Gegendarstellung (Kiepenheuer & Witsch)

„Wider den Alltag“: Jan Snela erweist sich mit seinem Erzählband »Milchgesicht« als
raffinierter Sprachakrobat.
Jan Snela, Milchgesicht. Ein Bestiarium der Liebe (Klett-Cotta)

„Ach, wie kalt ist die Welt!“: Vom Theater zum Roman: Roland Schimmelpfennig lässt den eisigen Wind der Moderne durch Berlin wehen, sein pompöser Minimalismus schrammt dabei ständig den Kitsch.
Roland Schimmelpfennig, An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts (S. Fischer)

„Es ist kaum zu glauben“: Emmanuel Carrères Bücher verbinden Literatur, Reportage, Essay
und Autobiografie auf neuartige Weise. In Frankreich ist er damit längst zum Star der Literaturwelt geworden. Mit seinem neuen Buch »Das Reich Gottes« wendet er sich dem frühen Christentum zu und zugleich -seiner eigenen Glaubenssuche.
Emmanuel Carrère, Das Reich Gottes (Matthes & Seitz

„Cooler Kitsch“: Frank Goosen schreibt einen etwas langsamen, aber charmanten Roman über Männer beim Bier.
Frank Goosen, Förster, mein Förster Kiepenheuer & Witsch

„Trostloses Glück“: Der Schweizer Autor Peter Stamm erzählt, wie ein Familienvater plötzlich seine Familie verlässt.
Peter Stamm, Weit über das Land (S. Fischer)

„Traue nie dieser Frau“: Vendela Vida ist eine grandiose Erzählerin: Höchste Zeit, dass sie sich in Deutschland endlich durchsetzt.
Vendela Vida, Des Tauchers leere Kleider (Aufbau)

„Wie geht es mir?“: »Tony Soprano stirbt nicht« von Antonia Baum kreist um das Selbst. Das ist kein Nachteil.
Antonia Baum, Tony Soprano stirbt nicht (Hoffmann und Campe)

„Schrulliger Lord“: Isabel Bogdans Unterhaltungsroman »Der Pfau« will sehr britisch-exzentrisch sein.
Isabel Bogdan, Der Pfau (Kiepenheuer & Witsch)

„Styropor“: Norbert Gstreins »In der freien Welt«.
Norbert Gstrein, In der freien Welt (Hanser)

Hörbuch
„Ein Eckpfeiler der Weltliteratur“: Miguel de Cervantes’ »Don Quijote« ist in zwei grundverschiedenen Lesungen erlebbar – 400 Jahre nach dem Tod seines Autors.
Miguel de Cervantes, Don Quixote von la Mancha (Der Hörverlag)

Miguel de Cervantes, Don Quijote von der Mancha (edition parlando)

„Besser so?“: Sie nennen sich effektive Altruisten und wollen mit kalkulierter Empathie
die Welt verändern. Der Kopf der Bewegung ist der 28-jährige Philosoph William MacAskill mit seinem Buch »Gutes besser tun«. Ein Besuch in Oxford
William MacAskill, Gutes besser tun. Wie wir mit effektivem Altruismus die Welt verändern können (Ullstein)

Peter Singer, Effektiver Altruismus. Eine Anleitung zum ethischen Leben (Suhrkamp)

„Nur lästig“: Dieser Anarchist stört sich nicht nur am herrschenden System, sondern besonders an dessen ewigem Papierkram. Was sich von dem ungehaltenen David Graeber
und seinem neuen Buch »Bürokratie« über unsere erlahmten Gesellschaften lernen lässt. Und was nicht.
David Graeber, Bürokratie. Die Utopie der Regeln (Klett-Cotta)

„Kein Wort zu viel“: Der Historiker Hans Woller befreit sich aus dem Korsett der Wissenschaft und legt eine fantastische Biografie des Duce vor: »Mussolini. Der erste Faschist«.
Hans Woller, Mussolini. Der erste Faschist (C. H. Beck)

„Flucht aus dem Wahnsinn“: Bei Óscar Martínez wird die Brutalität von Gesellschaften fühlbar, in denen der Staat kein Gewaltmonopol hat.
Óscar Martínez, Eine Geschichte der Gewalt (Kunstmann)

„Zur Sonne!“: Wolf Lepenies erzählt von dem alten Traum, dass im Süden alles
anders ist als im Norden. Sogar besser.
Wolf Lepenies, Die Macht am Mittelmeer. Französische Träume von einem anderen Europa (Hanser)

„Alle die verlorenen Dinge, die mich rufen“: Patti Smith geht in ihrem neuen Buch »M Train« auf Reisen. Die führen von New York bis nach Japan und Marokko, berühren Träume und Erinnerungen und tauchen tief ein in die -Vergangenheit.
Patti Smith, M Train. Erinnerungen (Kiepenheuer & Witsch)

„Wie teilt man den Kuchen auf?“: Der amerikanische Philosoph Harry G. Frankfurt findet Ungleichheit moralisch gar nicht schlimm. In zwei klugen Essays erklärt er, warum egalitäres Denken in die Irre führt.
Harry G. Frankfurt, Ungleichheit. Warum wir nicht alle gleich viel haben müssen (Suhrkamp)

„Spielen wir uns mal durch!“: Sie sehen eben nicht nur super aus: Der Philosoph Daniel Martin Feige zeigt plausibel, dass manche Games tatsächlich richtige Kunstwerke sind.
Daniel Martin Feige, Computerspiele. Eine Ästhetik (Suhrkamp)

„In der Welt fremd geworden“: Léon und Suzanne Werth versuchten 1940, unter dem Bombardement der Deutschen, aus Paris zu -fliehen – nun erreicht uns, zur passenden Zeit, die Chronik ihrer Flucht.
Léon Werth, 33 Tage. Ein Bericht (S. Fischer)

„Fuck you Facebook“: Melanie Mühl hat sich an die Pubertätsfront getraut, als Krisenberichterstatterin. Was sie findet? Chatten, Kiffen, Sexen, also das Übliche.
Melanie Mühl, Fünfzehn sein. Was Jugendliche heute wirklich denken (Hanser)

„Gruß aus der Küche“: Christoph Ribbat erzählt gut gelaunt aus der Geschichte der Gastronomie, schweift von Bochum nach Tokio, schaut in Töpfe und auf Brandblasen.
Christoph Ribbat, Im Restaurant. Eine Geschichte aus dem Bauch der Moderne (Suhrkamp)

der Freitag

folgt…

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.