Bücher und Autoren in der ZEIT und im FREITAG

Hier finden Sie die Bücher, die in der ZEIT und im Freitag besprochen werden. Damit Sie heute schon wissen, wonach der Kunde morgen fragt, was sie auslegen und vielleicht noch schnell bestellen sollten.

Die Zeit

Cornelia Funke will „mit Geschichten eine Art Unterschlupf schaffen“: Sie findet es wichtig, in ihren Geschichten auch Trauriges zu schreiben: „Weil es zum Leben gehört“, so Funke im Interview. Auch ihre jungen Leser erlebten nicht nur Schönes, seien einsam oder krank. „Wenn es im Leben stürmt, kann ich mit Geschichten eine Art Unterschlupf schaffen. Aber ich kann nicht den Sturm wegschreiben. In einem guten Versteck muss man ihn hören und Stärke dagegen sammeln.“

Kein Glück ohne Verbote: In Gerhard Falkners Roman Apollokalypse blickt ein nostalgisch verklärter Erzähler zurück auf die wilden Berliner Jahre zwischen Terror und Hedonismus. Von Jutta Person

Gerhard Falkner: Apollokalypse (Berlin)

Hass als Symptom: Zygmunt Bauman erklärt die Angst vor den Flüchtlingen

Zygmunt Bauman: Die Angst vor den anderen. Ein Essay über Migration und Panikmache (Suhrkamp)

Ich ist wirklich ein anderer: Der Philosoph Michael Pauen fragt, was wir überhaupt über unser Inneres wissen können. Von Leo Schwarz

Michael Pauen: Die Natur des Geistes (S. Fischer)

Der Mensch ist ein Klischee: Sind wir leidende Kreaturen oder kybernetische Zustände zwischen Geld, Kunst und Mode? Ernst-Wilhelm Händler hat mit München einen etwas anderen Gesellschaftsroman geschrieben. Von Ijoma Mangold

Ernst-Wilhelm Händler: München (S. Fischer)

Meine einsame, intime Selbstzerfleischung: Die Tagebücher des Literaturnobelpreisträgers IMRE KERTÉSZ sind beeindruckende Zeitzeugnisse, die den Vergleich mit den Tagebüchern von Kafka und Camus nicht scheuen müssen. Jetzt erscheinen aus dem Nachlass erstmals seine Aufzeichnungen aus den neunziger Jahren.

Imre Kertész: Der Betrachter. Aufzeichnungen 1991–2001 (Rowohlt)

Und im Kinder-Teil der ZEIT: ein Vorabdruck aus Cornelia Funkes neuem Kinderbuch Die Feder eines Greifs (Dressler).

der Freitag

Spionieren lernen. John le Carré erzählt „Geschichten aus seinem Leben“ und lässt sein Leben erzählen.

Zora del Buono verknüpft geschickt den NSA-Skandal mit einer Amour fou.

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