Bücher und Autoren in der ZEIT und im Rheinischen Merkur von morgen – und Unselds bestes Buch

Hier finden Sie die Bücher, die morgen in der ZEIT besprochen werden. Damit Sie heute schon wissen, wonach der Kunde morgen fragt, was sie auslegen und vielleicht noch schnell bestellen sollten.

Zeit

Das Gedicht dieser Woche heißt Zuhause und entstammt aus Roman Grafs Zur Irrfahrt verführt; Limmat

In der Rubrik „Wir raten zu“ wird unter der Überschrift „Unselds bestes Buch“ Siegfried Unseld, Chronik. Bd.1: 1970, Suhrkamp empfohlen

Diesmal gibt es eine Taschenbuch-Empfehlung. Zum 150. Todestag des Frauenhassers Arthur Schopenhauer Volker Spierlings Kleines Schopenhauer-Lexikon, Reclam

„Alles nur Glitzer und Zweifel „: Thomas Pynchon lässt in Natürliche Mängel die Selbsttäuschungen des Amerika der sechziger Jahre noch einmal aufleben (Rowohlt)

„Die Schwächsten brauchen Schutz“: Stephanie zu Guttenberg prangert in Schaut nicht weg (Kreuz) die Pornografisierung der Alltagswelt des Pop und des Internets an, so Dorion Weickmann

„Ein standesgemäßer Zeitvertreib“: Bernhard Schink bleibt in den Sommerlügen ein Meister der leichten, gut gemachten Unterhaltung, so Kristina Maidt-Zinke über das Diogenes-Buch.

„Stille Post vom toten Paten“: Warum musste Gregor sterben? Die wahre Geschichte hinter Peter Handkes neuem Buch Noch immer Sturm, Suhrkamp.

Im Ressort Wissen erscheint eine Hintergrundgeschichte über das Buch „Der Schmettleringskoffer“ von Hanns Zischler und Hanna Zeckau bei Galiani.

Rheinischer Merkur

„Isenheimer Tröstung“: Ein Autounfall stürzt den Jungen Yves in eine Seelenkrise. Der Schweizer Autor Lukas Hartmann entwickelt in seinem psychologischen Roman Finsteres Glück (Diogenes) sinnreiche Auswege aus diesem tragischem Dilemma

„Ein Mann am Abgrund“: Mit Unterm Strich (Hoffmann und Campe) sucht der ehemalige SPD-Minister Peer Steinbrück nach Antworten auf die Krise der Finanzmärkte und die seiner fast 150-jährigen Partei – zu viel für ein Buch.

„Vor den Vätern sterben die Träume“: Der Bachmannpreisträger Thomas Lang beschreibt in Bodenlos oder Ein gelbes Mädchen läuft rückwärts unversöhnt die frühen 1980er-Jahre (C.H. Beck).

„Anwalt der Ostdeutschen“: In seinem Buch Ich will, dass meine Kinder nicht mehr lügen müssen (Herder) über den Weg zur Einheit beklagt Lothar de Maizière mangelnden Respekt der Bonner Regierung vor der demokratischen DDR

Kurz besprochen wird unter:
> „Familienbande „: Hermann Koch, Angerichtet, (Kiepenheuer & Witsch)
> „Bittersüßes aus Wien“: Stefan Slupetzky, Absurdes Glück, (Picus)
> „Anfang vom Ende des Regimes“: Peyman Jafari, Der andere Iran, C.H. Beck
> „Auf Distanz zum Diktator“: Karl-Günter Zelle, Hitlers zweifelnde Elite, Schöningh
> „Eine vernachlässigte Gruppe“: Jutta Allmendinger, Verschenkte Potenziale?, Campus

Die ausgesprochenen Tipps sind:

Desmond und Mpho Tutu: Der Mensch ist da, um gut zu sein, Pattloch
und
Tomás Eloy Martínez, Purgatorio, S. Fischer

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