Bücher und Autoren in der ZEIT von morgen – und ein neues Literaturmagazin der ZEIT

Hier finden Sie die Bücher, die morgen im Literaturteil der ZEIT und dem neuen Literaturmagazin besprochen werden. So bekommen Sie heute einen Überblick, was der Kunde morgen sucht – oder Sie auf den Büchertisch legen wollen. Und Sie können jetzt noch bestellen.

„Sie schrieben und sie liebten sich“ – Rolf Vollmann hat Band 1 und 2 der historisch-kritischen Ausgabe im Auftrag der Klassik Stiftung Weimar der Werke Johann Wolfgang von Goethes mit sämtlichen seiner Briefe bis 1755 enthalten, gelesen. Beide Bände sind jeweils wiederum in zwei Teilbänden erschienen: Briefe Band 1: 23. Mai 1764 – 30. Dezember 1772 und Briefe Band 2: Anfang 1773 – Ende Oktober 1775,h erausgegeben von Elke Richter und Georg 
Kurscheidt; Akademie Verlag

Das Gedicht stammt aus: Anna Louisa Karsch: Die Sapphischen Lieder, Wallstein Verlag

„Mime und Mädchen“ – „Altersweise“ urteilt Wend Kässens über Tankred Dorst: Glück ist ein vorübergehender Schwächezustand, Suhrkamp Verlag

„Heiße Liebe, graue Tage“ – „wunderbar altmodisch und leidenschaftlich“ findet Tanya Lieske Irène Némirovsky: Leidenschaft, Knaus Verlag

„Professor Holz allein in China“ – „lebendige Ethnopoesie“ hat Gisela von Wysocki in Michael Roes: Die fünf Farben Schwarz, Matthes & Seitz gefunden.

„Auch Wolken haben Namen“ – Gabriele Killert hat die Neuübersetzung von Melville-Erzählungen gelesen: Herman Melville: Billy Budd. Die großen Erzählungen; Hanser

„Ein Buch wie ein Urknall“ – Noch eine Neuübertragung rezensiert Stefan Zweifel: Thomas Wolfe: Schau heimwärts, Engel, Manesse. Dazu der Hinweis: Die 1929 publizierte Version »Look Homeward, Angel« findet sich auch auf http://www.gutenberg.net.au;
die erste Fassung: »O Lost: A Story Of The Buried Life«, University of South Carolina Press, 2000

„Sind wir alle Taxifahrer?“ – Fritz J. Raddatz findet „schwindelerregend“: Alexander Kluge: Das Labyrinth der zärtlichen Kraft, 166 Liebesgeschichten; Suhrkamp

„Immer schön langsam!“ – Olga Martynova empfindet als „entschleunigtes Meisterwerk der Ironie und der Desillusion“: Leonid Dobyčin: Die Stadt N., Friedenauer Presse

„Das Leben ist ein Flughafen“ – Sandra Leis bespricht Angelika Overath: Flughafenfische, Luchterhand Literaturverlag

„Die Welt besteht doch nur aus Geschichten, die sich aus Geschichten ergeben“ – Iris Radisch über Assia Djebar: „Nirgendwo im Haus meines Vaters“, Fischer Verlag

„Sonne, die uns täuscht“ – Evelyn Finger hält für einen „ großen Stadtroman über Los Angeles, einen Bericht vom Ende der westlichen Welt“: James Frey: Strahlend schöner Morgen, Ullstein Verlag,

„Für den Winter Schönes und Entsetzliches fürs Ohr, bis das Sonnenlicht einen wieder blendet: Dante, Malaparte und natürliche die chinesische Kulturrevolution“ – Wilhelm Trapp bespricht Hörbücher:

Dante Alighieri: Die göttliche Komödie, gelesen von Rolf Boysen; Der Hörverlag
… nicht der Rede wert? Der Tod der Lehrerin Bian Zhongyun am Beginn der Kulturrevolution, Feature von Wolfgang Schwiedrzik, Film von Hu Jie, Edition Mnemosyne; 1 CD, 1 DVD
Curzio Malaparte: Die Haut, gelesen von Matthias Habich; Hörbuch Hamburg

„Es lag doch nicht am russischen Winter“ – „Aufregend und kühl“ fand Herfried Münkler: Mark Mazower: Hitlers Imperium. Europa unter der Herrschaft des Nationalsozialismus, C. H. Beck

„Gut gefühlt ist halb gewonnen“ – „Kollektive Emotionen als Motor der politischen Geschichte“: Ute Frevert rezensiert Dominique Moïsi: Kampf der Emotionen. Wie Kulturen der Angst, Demütigung und Hoffnung die Weltpolitik bestimmen, DVA

„Macht gibt’s nicht“ – „Umweltbewusste Konsumenten sind unpolitisch“, so das Fazit von Marcel Hänggi nach der Lektüre von:
Ende der Märchenstunde. Wie die Industrie die Lohas und Lifestyle-Ökos vereinnahmt, Karl Blessing Verlag
Franz Alt/Peter Spiegel: Gute Geschäfte. Humane Marktwirtschaft als Ausweg aus der Krise, Aufbau-Verlag

„Neue Heimat“ – Bernd Greiner bespricht Bernd Stöver: Zuflucht DDR. Spione und andere Übersiedler, C. H. Beck

„Hilfreich und gut?“ – „Philosophen erkunden das Glück. Und raten, wir sollten, um es zu finden, moralisch sein. Hilft uns die Lektüre ihrer Bücher?“ fragt Hilal Sezgin in einer Sammelrezension:
Kwame Anthony Appiah: Ethische Experimente. Übungen zum guten Leben, C. H. Beck
Michael Hampe: Das vollkommene Leben. Vier Meditationen über das Glück, Carl Hanser
David Shields: Das Dumme am Leben ist, dass man eines Tages tot ist. Eine Art Anleitung zum Glücklichsein, C. H. Beck
Peter Strasser: Die einfachen Dinge des Lebens, Wilhelm Fink Verlag

„Erfolg, mit Glück bezahlt“ – Die „unruhigen Bahnen“ im Leben Beethovens. Wolfram Goertz rezensiert Lewis Lockwood: Beethoven. Seine Musik. Sein Leben, Bärenreiter/Metzler

„Schluchten des Lebens“ – Stefan Hentz über die Erinnerungen Marianne Faithfulls: Marianne Faithfull/David Dalton: Memories, Blanvalet

„Ganz kranke Familie“ – Eberhard Straub hat Alexander Waugh: Das Haus Wittgenstein. Geschichte einer ungewöhnlichen Familie, S. Fischer Verlag gelesen.

„Optimal“ – Ulrich Greiner fällt nach dieser Lektüre das Stichwort „Germanistenprosa“ ein: Sandra Richter: Lob des Optimismus. Geschichte einer Lebenskunst, C. H. Beck

„Ausreißen!“ – „eine fantastische Karibik“ findet Wolfgang Büscher in: Patrick Leigh Fermor: 
Der Baum des Reisenden. Eine Fahrt durch die Karibik, Dörlemann Verlag

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