Bundesregierung wird in Sachen Google Book Settlement aktiv

Laut einem Bericht der FAZ hat das deutsche Generalkonsulat in New York eine Anwaltskanzlei beauftragt, einen „amicus curiae“-Brief in Sachen Google Book Settlement zu verfassen, über den die deutsche Regierung Einwände gegen den Vergleichsvorschlag von Google erheben will.

Auch das amerikanische Justizministerium hat erst letzte Woche bekannt gegeben, eine offizielle Untersuchung zum Google Book Settlement eröffnet zu haben. Der geplante Vergleich zwischen Google, Verlagen und Autoren könnte gegen den Sherman Antitrust Act verstoßen, der Monopolbildungen kontrollieren soll.

Hendrik Werner beklagt in der WELT heute allerdings, dass von VG Wort und Börsenverein klare Worte fehlten, „auf welcher Grundlage rechtliche Schritte gegen den Google-Vergleich eingeleitet werden sollen“. Und meint, gemessen an den kulturellen und finanziellen Werten, die auf dem Spiel stehen, seien Eile und Klartext geboten.

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