Der Spiegel: Die Affäre Edgar Hilsenrath

Im Frühjahr hat Volker Dittrich ein Buch über die beiden Brüder Hilsenrath unter dem Titel Zwei Seiten der Erinnerung herausgebracht. Nach einer einmonatigen „Aufbrauchsfrist“ nun darf dieses Doppelporträt nicht mehr vertrieben werden – das Buch ist also nur noch wenige Tage im Handel.

Hintergrund: Der Dittrich Verlag hat, nachdem der Weltautor Edgar Hilsenrath bei seinem damaligen Hausverlag ausgelistet wurde, eine zehnbändige Werkausgabe vorgelegt [mehr…], Verleger Volker Dittrich war mit dem Autor zu Lesungen bundesweit unterwegs.

Nun hat Dittrich seit Jahren keinen Kontakt mehr zu seinem Autor. Der werde von seiner neuen Familie (Hilsenrath hat 2009 noch einmal geheiratet) so abgeschottet, daß nicht einmal Hilsenraths Bruder ihn mehr erreiche – so erzählt Volker Hage heute die Geschichte auf zwei Seiten im Spiegel. „Für Dittrich ist der ganze Streit bitter, ein Desaster“, schreibt Hage, aber zu kitten sei da wohl nichts mehr.

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