Die Welt: Weihnachtsgeschäft offenbart Krise des deutschen Buchmarkts

Elmar Krekeler ist sich ganz sicher: Die Krise in der Buchbranche lässt sich nicht mehr schön reden. „Jetzt schafft das noch nicht einmal mehr der Vorsteher der Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, für dessen Amt eine gewisse Perfektion im Schönreden lange eine Art Einstellungsvoraussetzung war.“ Die Leute kaufen insgesamt weniger, und auch die Vermutung, dass die Menschen wahrscheinlich vom Hardcover zum Taschenbuch umschwenken, trifft leider nicht zu. „In diesem Advent kündigt sich nicht nur das Kommen des Christkinds an, sondern auch das Gehen der zeitgenössischen Literatur.“ Der Kelch der Krise geht trotz so gehegten Hoffnungen auch an der Belletristik nicht vorbei: „Wenn selbst Marcel Reich-Ranickis von Suhrkamp als Geschenkehit für angehende Bildungsbürger lancierter Kanon wie Blei in den Regalen liegt, muss sie da sein, die Krise.“
Der ganze Artikel unter http://www.welt.de/data/2002/12/19/26296.html

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