Front gegen Amazon wird größer / James Patterson nennt Agieren des Online-Konzerns eine „nationale Tragödie“

Deutliche Worte: Bestseller-Autor James Patterson – seit 1976 hat er so mehr als 300 Millionen Bücher verkauft – hat eine Preisrede auf der größten US-Buchmesse BookExpo America in New York genutzt, um seinem Ärger über Amazon Luft zu machen, berichtet der Spiegel.
Der „durchgedrehte“ Online-Händler, tobte er, führe einen „Wirtschaftskrieg“ gegen die Verleger – und Buchläden, Büchereien, ja sogar „die Bücher selbst“ gerieten dabei „ins Kreuzfeuer“.

Patterson ist dafür bekannt, die digitalen Umwälzungen vielfältig zu nutzen, statt sie zu fürchten. Zugleich engagiert er sich für den stationären Handel: So hat er eine Million Dollar aus seinem Privatvermögen für Hunderte kleine Buchläden gespendet [mehr…].

Langsam müsse Washington gegen Amazon „eingreifen“, wetterte Patterson auf der BookExpo angesichts der erpresserischen Amazon-Politik, die seit Wochen Schlagzeilen macht.

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